Z Windsurfen

Für Fabian Heidegger ist der Olympia-Traum wohl geplatzt.

Olympia 2012 ohne Fabian Heidegger

Die Chancen, den Südtiroler Windsurfer bei den Olympischen Spielen in London 2012 zu Gesicht zu bekommen, sind gegen Null gesunken.

Bei der Regatta vor Hyènes in Südfrankreich belegte der 22-jährige Kalterer nach den beiden abschließenden Wettfahrten am Donnerstag den enttäuschenden 24. Endrang. Damit hat er nicht nur den Einzug ins Medal Race der besten zehn klar verpasst, sondern gleichzeitig auch die Qualifikation für Olympia 2012. Bei den beiden Wettfahrten am Donnerstag kam der Überetscher nicht über die Plätze 17 und 23 hinaus. Am Ende stand ihm eine Gesamtpunktezahl von 144 Zählern zu Buche.

Sein großer Konkurrent Federico Esposito positionierte sich in der Gesamtwertung fünf Plätze vor Heidegger und schnappte ihm so den zehnten Nationenrang weg, der für das Olympia-Ticket gereicht hätte. Zwar hat die Jury noch einen Rekurs aus dem zehnten und abschließenden Rennen zu behandeln, doch ein Beschluss zu Gunsten Heideggers scheint äußerst unwahrscheinlich. Hätte auch Esposito einen Top-Ten-Platz in der Nationenwertung verpasst, so hätte bei der nächsten Etappe am Gardasee ein stechen zwischen den beiden „Azzurri“ stattgefunden.

Als Führender der Gesamtwertung zog der Pole Piotr Myszka in das morgige Medal Race ein.

Autor: sportnews