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Emanuel Perathoner wurde bei den Paralympischen Spielen bestohlen. © Instagram

Wintersport

Emanuel Perathoner wurde bei den Paralympischen Spielen bestohlen. © Instagram

Bei Paralympics: Südtiroler Gold-Held bestohlen

Die Paralympischen Winterspiele waren für Emanuel Perathoner ein voller Erfolg. Doch am Ende gab es für den Snowboarder aus Lajen eine ärgerliche Überraschung.

Emanuel Perathoner war einer der großen Helden bei den Paralympics. Der Snowboarder, der früher im Weltcup startete und seit einer schweren Verletzung als Para-Athlet antritt, gewann zwei Goldmedaillen. Der 39-Jährige aus Lajen war sowohl im Snowboardcross als auch im Banked Slalom eine Klasse für sich.


Umso ärgerlicher ist das, was danach passierte. Während der Siegerzeremonie am Freitag wurden Perathoner nämlich zwei Snowboards gestohlen. „Das ist richtig ärgerlich“, meint der Südtiroler auf Nachfrage von SportNews. „Ich habe bei den Carabinieri sofort Anzeige erstattet und auf Instagram einen Aufruf gestartet. Bislang hat sich aber niemand gemeldet.“

Eine äußerst seltene Bindung

900 Euro kostet ein Snowboard, 600 Euro zusätzlich die Bindung. Vor allem die beiden Bindungen sind Raritäten. „Sie sind limitierte Auflagen. Eine ist grau-violett, die andere gelb-schwarz. Von der gelb-schwarzen Bindung gibt’s auf der ganzen Welt nur zwei Stück, die kann man also gar nicht kaufen“, so Perathoner. „Das ist eine nervige Situation. Die Hoffnung, dass die Snowboards auftauchen, ist relativ gering.“

Perathoners Aufruf auf Instagram.

Perathoners Aufruf auf Instagram.


Die Paralympics sind für Perathoner also auf ärgerliche Art und Weise zu Ende gegangen. Dafür ist die Freude über die zwei Goldmedaillen nach wie vor riesig. Mittlerweile ist Perathoner in Spanien, dem Heimatland seiner Ehefrau Belén. Seine Saison ist nun zu Ende. „Nach den zwei stressigen Wochen ist jetzt erst einmal ein bisschen Relaxen angesagt“, so Perathoner.

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