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Anastasia Shevchenko war eine der betroffenen Athletinnen. © Anastasia Shevchenko

Ärgerliche Panne im russischen Biathlon-Team

Die Wintersportler sind es gewohnt, Woche für Woche Renn- oder Trainingsstätte zu wechseln. Die vielen Reisen bergen jedoch Risiken – vor allem was das Material betrifft. Das bekamen die russischen Biathletinnen kürzlich am eigenen Leib zu spüren.

Die Aufregung bei Anastasia Shevchenko & Co. war groß, als sie nach einer Reise in ihre Koffer blickten: Große Teile des Materials, darunter zahlreiche Stöcke, waren beschädigt. Ihren Unmut über die russische Fluggesellschaft Aeroflot äußerten die Athletinnen in den sozialen Medien, indem sie Bilder des zerstörten Materials posteten. Deutlich gelassener nahm es hingegen der Trainer Mikhail Shashilov, der gegenüber dem Sportsender Match TV die Situation erklärte. „So etwas passiert, das ist menschlich. Ich kann nicht genau sagen, was passiert ist, aber als wir das Material abgeholt haben, waren die Stöcke zerbrochen. Aber es gibt keinen Grund zur Sorge, es wurden bereits neue Stöcke gekauft.“


„Was hätten wir denn tun sollen? Nur dastehen und warten?“, fragt der Coach: „Die Stöcke sind gekauft worden und es spielt keine Rolle, wer sie bezahlt hat. Das Wichtigste ist, dass die Sportler jetzt das Material haben und kein Geld dafür ausgeben mussten.“

Aeroflot verteidigt sich
Kurz nach diesen Äußerungen schaltete sich Aeroflot ein und wies jede Schuld von sich. „Anhand des von den Überwachungskameras untersuchten Materials konnten derzeit keine Schäden an den Taschen mit den Sportgeräten festgestellt werden. Wir prüfen es jedoch weiter und stehen in Kontakt mit einem Vertreter des Biathlon-Teams, um detaillierte Informationen über den Flug der Athleten zu klären. Nach Abschluss der Analyse werden wir gemeinsam mit dem Biathlon-Team weitere Informationen geben können“, so die Fluggesellschaft. Ein klassischer Fall von: Ende gut alles gut.

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