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Hannah Auchentaller (r.) will sich in Ruhpolding für einen Platz an der Seite von Lisa Vittozzi (l.) empfehlen. © Teyssot

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Hannah Auchentaller (r.) will sich in Ruhpolding für einen Platz an der Seite von Lisa Vittozzi (l.) empfehlen. © Teyssot

Alle wollen in die Olympia-Staffel

Es ist eines jener Biathlonrennen, bei denen Italien in Antholz große Medaillenaussichten hat: Die Staffel der Damen. Der Kampf um die Plätze im Olympia-Teambewerb ist voll entbrannt.

Noch steht gar nicht fest, welche fünf Biathletinnen bei Olympia 2026 für Italien an den Start gehen dürfen. Geschweige denn, wer in der Staffel am 18. Februar in der Südtirol Arena um Olympia-Medaillen kämpfen darf. Ein Trend lässt sich aber erkennen.


Dorothea Wierer und Lisa Vittozzi sind gesetzt, Schnellschützin Rebecca Passler kann im Mannschaftsbewerb ebenfalls Gold wert sein. Sie ist im Gesamtweltcup außerdem zurzeit die drittbeste Azzurra. Um die weiteren beiden Olympia-Tickets bzw. den verbliebenen Staffel-Platz kämpfen aktuell noch Michela Carrara, Samuela Comola und die Südtirolerinnen Hannah Auchentaller und Linda Zingerle. Carrara hat die besten Chancen, Zingerle ist krasse Außenseiterin.

Auchentaller hat die Chance

Während Comola und Zingerle die kommenden Tage im zweitklassigen IBU Cup in der Slowakei versuchen werden, auf sich aufmerksam zu machen, können sich Auchentaller und Carrara beim Weltcup in Ruhpolding auf großer Bühne präsentieren. Da Passler aufgrund einer leichten Erkältung aussetzt, dürfen beide am Mittwoch (14.30 Uhr) in der Staffel ran. Ein Indiz für eine mögliche Olympia-Nominierung?

Michela Carrara läuft gerade ihrer zweiten Olympia-Teilnahme entgegen. © Pierre TEYSSOT

Michela Carrara läuft gerade ihrer zweiten Olympia-Teilnahme entgegen. © Pierre TEYSSOT


Fakt ist: Carrara hat die aussichtsreichsten Chancen auf die Teilnahme an den Winterspielen. Auchentaller hat diese Saison – im Gegensatz zu Comola und Zingerle – zwar noch keinen Weltcuppunkt zu Buche stehen, ist aber besonders fürs Staffelrennen ein heißes Eisen. Gut möglich also, dass die 24-jährige Antholzerin und ihre um vier Jahre ältere Mitstreiterin aus dem Aostatal am Ende – neben Wierer, Vittozzi und Passler – mit zu Olympia dürfen.

Wie sieht es bei den Männern aus?

Biathlon-Chef Klaus Höllrigl und Italiens Trainerstab haben übrigens nicht nur bei den Frauen die Qual der Wahl, auch bei den Männern wird noch um Olympia-Tickets gekämpft. Fix dabei sind nur Gesamtweltcup-Leader Tommaso Giacomel und Routinier Lukas Hofer.

Im Kampf um die verbleibenden drei Plätze haben aktuell Patrick Braunhofer, Didier Bionaz und Elia Zeni die Nase vorn. Sie alle sind beim Weltcup in Ruhpolding dabei – genauso wie der junge Nicola Romanin. Er und der im IBU Cup im Einsatz stehende Christoph Pircher wollen diese Woche ihre Minimalchance auf Olympia wahren.


Das Weltcup-Programm in Ruhpolding:

Mittwoch, 14. Jänner: Frauen-Staffel (14.30 Uhr)
Donnerstag, 15. Jänner: Männer-Staffel (14.30 Uhr)
Freitag, 16. Jänner: Frauen-Sprint (14.30 Uhr)
Samstag, 16. Jänner: Männer-Spring (14.30 Uhr)
Sonntag, 17. Jänner: Verfolgung Frauen (12.30 Uhr), Verfolgung Männer (15 Uhr)

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