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Fans als Papptafeln sollen in der Südtirol Arena der Vergangenheit angehören. © APA/afp / MARCO BERTORELLO

Bei Italienmeisterschaft: Antholz öffnet für Zuschauer

Die Vorbereitung auf die neue Weltcup-Saison läuft im Antholzer Biathlonzentrums seit längerem auf Hochtouren. Einen ersten Testlauf gibt es bereits jetzt im September, speziell für die Fans.

Kommende Woche werden im Pusterer Seitental die Italienmeistertitel im Sommerbiathlon vergeben. Am 10. September stehen die Einzelrennen am Programm, tags darauf folgen auf der Rollerbahn die Sprintbewerbe. Los geht es mit den ersten Rennen bereits jeweils um 9.30 Uhr.


Mit dabei sind zahlreiche Talente der unterschiedlichsten Nachwuchskategorien, aber auch Italiens absolute Elite um Dorothea Wierer, Lukas Hofer und Co.. Damit nicht genug: Das Teilnehmerfeld wird um einige internationale Biathlon-Größen erweitert, die sich dieser Tage in Südtirol und den umliegenden Regionen auf die neue Wintersaison vorbereiten und die Italienmeisterschaft „außer Konkurrenz“ in Angriff nehmen werden.

Die Biathleten werden in Antholz auf Asphalt um Medaillen ringen. © David Lechthaler / Lukas Hofer


Die Titelkämpfe sind jedoch nicht nur am Schießstand und auf der Bahn ein erster Härtetest, sondern auch aus organisatorischer Sicht. Erstmals seit der Weltmeisterschaft 2020, als Scharen an Fans ins obere Antholzer Tal gepilgert sind, öffnet die Südtirol Arena wieder ihre Tore. Die Behörden haben kürzlich grünes Licht gegeben und Zuschauer für die beiden Renntage zugelassen – allerdings unter einer Voraussetzung: Beim Eintritt ins Biathlonzentrum muss der Grüne Pass (geimpft, genesen oder getestet) vorgezeigt werden. Der Eintritt ist frei.
Der Green Pass ist unerlässlich
Den heimischen Fans und all jenen, die sich während der Renntage im näheren Umkreis befinden, bietet sich somit die Gelegenheit, den Biathlonstars hautnah über die Schultern zu schauen. Gleichzeitig ist es ein erster, kleiner Vorgeschmack auf das, was kommenden Winter folgen könnte, wenn sich die weltbesten Skijäger vom 20. bis 23. Januar in Antholz ein Stelldichein geben.

Derweil wird an einem Konzept gearbeitet, das möglichst vielen Zuschauern das gewohnte Weltcup-Erlebnis auf Antholzer Schnee ermöglichen soll – natürlich abhängig und unter Berücksichtigung der zu dem Zeitpunkt vorherrschenden Corona-Situation. Das Ziel ist es jedenfalls, einen großen Teil der üblichen Tageskapazität von mehr als 20.000 Zuschauer auszuschöpfen.

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