
Medaillenkandidat Tommaso Giacomel landete außerhalb der Top-20. © ANSA / PIERRE TEYSSOT
Antholz-Sprint endet für Azzurri mit Enttäuschung
Frankreich und Norwegen bleiben bei den Biathlon-Männern die dominanten Nationen. Nach dem Sprint in Antholz – es war der zweite Einzel-Wettbewerb – gingen bisher alle Einzelmedaillen an diese beiden Nationen. Die Azzurri spielten keine Rolle im Kampf um die Medaillen.
13. Februar 2026
Von: cst
Enttäuschendes Ergebnis für Italiens Biathleten im Sprint. Der Montaler Lukas Hofer (13.) ist der Beste. Hofer schoss einmal daneben, kam in der Loipe aber nicht ganz an die Spitzenleute heran. So fehlten ihm z.B. rund zehn Sekunden auf Tommaso Giacomel. Der Schnellste, Johannes Dale-Skjevdal war 53,8 Sekunden schneller als der Südtiroler.
Dahinter folgt Nicola Romanin (16.). Für den 31-Jährigen (!) aus Tolmezzo ist dieses Ergebnis eine Sensation und ein gewaltiges Erfolgserlebnis. Denn: So gut war Romanin noch nie. Er wird sich über das Sprint-Resultat freuen – im Gegensatz zu Superstar Tommaso Giacomel.
Nicola Romanin war die Überraschung der Azzurri schlechthin. © APA/afp / FRANCK FIFE
Der Trentiner war mit Rang 6 im Einzel schon unzufrieden, was wird Giacomel erst nach dem 22. Rang im Sprint sagen? Fakt ist: Schon im Liegendschießen machte er zwei Fehler, eine weitere Strafrund folgte nach dem Stehendschießen. Alles in allem ein sehr enttäuschender Wettkampf für Giacomel, der bei Olympia bisher nicht an (seine) großen Erwartungen herankommt. Für die Verfolgung hat Giacomel auch keine ideale Ausgangsposition.
Fillon Maillet in eigener Liga
Ganz vorne lieferte Quentin Fillon Maillet ein perfektes Rennen ab. Der Franzose kam nicht nur mit null Fehlern durch, sondern lief auch am zweitschnellsten in der Loipe. Am Ende holte Fillon Maillet mit 13,7 Sekunden Vorsprung die Goldmedaille. Dahinter landeten zwei Norweger: Vetle Sjaastad Christiansen (Silber) und Sturla Holm Laegreid (Bronze).Quentin Fillon Maillet war das Maß der Dinge. © APA/afp / FRANCK FIFE
Ganz bitter verlief das Rennen für Emilien Jaquelin. Der Franzose war auf Goldkurs, ging aber in der Schlussrunde komplett ein. Auf der Zielgeraden konnte Jaquelin kaum noch laufen, am Ende kostete es ihn die Bronzemedaille. Um 0,2 Sekunden landeten der 30-Jährige hinter Laegreid auf Rang 4.Profil bearbeiten
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