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Hannah Auchentaller ist in der Erfolgsspur. © Pierre TEYSSOT

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Hannah Auchentaller ist in der Erfolgsspur. © Pierre TEYSSOT

Kirkeeide „vergisst“ Strafrunde, Auchentaller mit Déjà-vu

Die Biathlon-Großmacht Frankreich hat am Samstag in Person von Julia Simon eindrucksvoll zurückgeschlagen. Mit ihr strahlte nach dem Massenstart in Kontiolahti auch Hannah Auchentaller, währenddessen sorgte ein bitterer Fauxpas eines norwegischen Biathlon-Stars für großes Rätselraten.

Am Donnerstag waren Frankreichs Star-Biathletinnen im Einzel so schlecht wie seit Langem nicht mehr. Julia Simon war als Zehnte noch die Beste ihres Teams. Doch nun – nur zwei Tage später – haben die Spitzenathletinnen der Grande Nation ihren Olympia-Kater überwunden – und das auch noch auf eindrucksvolle Art und Weise.


Simon gewann das Massenstartrennen in Kontiolahti mit einer wahren Glanzleistung. Die dreimalige Antholz-Olympiasiegerin verwies Einzelsiegerin Elvira Öberg (2 Fehler) und deren schwedische Landsfrau Anna Magnusson (1) auf die Plätze zwei und drei. Simon selbst zielte lediglich am ersten Anschlag ein Mal neben das Ziel.

Julia Simon sorgte für den nächsten französischen Sieg. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ

Julia Simon sorgte für den nächsten französischen Sieg. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ


Als beste Italienerin schnitt auch am Samstag Verfolgungs-Olympiasiegerin Lisa Vittozzi ab. Nach drei Fehlern am Schießstand lief sie als Zehnte gerade noch in die Top Ten, dicht gefolgt von der überraschend starken Martina Trabucchi (1). Diese verbuchte als Elfte ihr bestes Weltcupergebnis überhaupt.

Neben Trabucchi durfte sich auch Hannah Auchentaller im Ziel über eine persönliche Spitzenleistung freuen. Die 24 Jahre alte Biathletin aus Antholz lief, nach nur einem Patzer am Schießstand, als 14. über die Ziellinie. Exakt das selbe Ergebnis mit exakt einem Schießfehler hatte sie keine 48 Stunden vorher im Einzel verbucht – ihre bis dato beste Saisonplatzierung im Weltcup.

Kurios: Kirkeeide lässt Strafrunde aus

Auchentaller lief einige Zeit an der Seite von Norwegens Star-Biathletin Maren Kirkeeide, die in diesem Massenstart für ein wahres Kuriosum sorgte: Die Sprint-Olympiasiegerin verfehlte beim dritten Anschlag zwei Scheiben, lief allerdings nur eine Strafrunde. Die Konsequenz: eine Zeitstrafe von zwei Minuten. Folgerichtig überquerte sie die Ziellinie zwar auf Platz 13 liegend, wurde aber aufgrund der Zeitstrafe auf den 28. Rang und damit drittletzten Platz durchgereicht.


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