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Selina Grotian ist von den Olympischen Spielen in Antholz enttäuscht. © APA/afp / FRANCK FIFE

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Selina Grotian ist von den Olympischen Spielen in Antholz enttäuscht. © APA/afp / FRANCK FIFE

Biathletin über Olympia in Antholz: „Anders vorgestellt“

Für Biathletin Selina Grotian waren die ersten Olympischen Winterspiele ihrer Karriere in Südtirol eine große Enttäuschung.

„Die Magie der Ringe, das Zusammenkommen der Athleten, der Geist... Das hat mich nie wirklich erreicht“, schrieb die 21-Jährige bei Instagram: „Es fühlte sich eher wie eine sehr lange Weltmeisterschaft mit mehr Medienrummel an.“


Sie habe sich die Olympischen Spiele „anders vorgestellt“, schrieb die Skijägerin und resümierte auch nach sportlich wenig überzeugenden Auftritten: „Nicht die Erfahrung, von der ich geträumt hatte – aber trotzdem Teil des Weges. Ich werde daraus lernen und stärker zurückkommen.“

„Es fühlte sich eher wie eine sehr lange Weltmeisterschaft an.“ Selina Grotian

Grotian kam bei den Biathlonrennen in Antholz in drei Wettbewerben zum Einsatz. Die deutsche Mannschaft wohnte unweit des Stadions außerhalb eines improvisierten olympischen Dorfes. Richtiges Olympia-Flair kam in dieser Atmosphäre ohne viel Kontakt mit anderen Athletinnen und Athleten nicht auf. Aufgrund der großen Distanzen war es Biathletinnen und Biathleten auch nicht realistisch möglich, andere Wettkämpfe zu besuchen. Cortina d'Ampezzo war als nächster Austragungsort über eine Stunde Fahrzeit entfernt.

Olympia sportlich und persönlich enttäuschend

„Meine ersten Olympischen Spiele sind vorbei – und ehrlich gesagt waren sie sowohl sportlich als auch persönlich enttäuschend für mich“, schrieb Grotian zu einigen Fotos aus Südtirol. Die Plätze 55 (Einzel), 52 (Sprint) und 41 (Verfolgung) waren für die hochtalentierte Bayerin viel zu wenig.
Die talentierte Deutsche kam mit dem Schießstand in Antholz nicht zurecht. © ANSA / PIERRE TEYSSOT

Die talentierte Deutsche kam mit dem Schießstand in Antholz nicht zurecht. © ANSA / PIERRE TEYSSOT

Bei ihren drei Starts schoss sie immer mindestens drei Fehler und wurde so auch nicht in der Frauenstaffel berücksichtigt. Diese will am Mittwoch (14.45 Uhr) nach einer Medaille greifen. Für den abschließenden Massenstart am Samstag qualifizierte sich Grotian aufgrund ihrer schwachen Resultate nicht.

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