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Ein Biathlon-Paar erlebte bange Momente. © Instagram

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Ein Biathlon-Paar erlebte bange Momente. © Instagram

Biathlon-Paar: Schlimmer Unfall im Traumurlaub

Es sollte ein traumhafter Urlaub werden, doch dieser endete für einen norwegischen Biathlon-Star im Krankenhaus. Seine Freundin musste alles miterleben.

Nach der Saison lassen die Biathlon-Stars ihre Seele baumeln. Manche genießen ihren Urlaub tausende Kilometer von der Heimat entfernt, manche laden ihre Akkus nach einem kräftezehrenden Winter zu Hause auf. Manche, wie zum Beispiel die beiden Norweger Martin Uldal und Gro Randby, verschlägt es aber auch in die Berge. Allerdings musste das Biathlon-Liebespaar dort bange Momente erleben.


Uldal, der bei den vergangenen Olympischen Spielen mit der Herren-Staffel die Silbermedaille holte, landete nämlich nach einem schweren Unfall im Krankenhaus. „Wir waren auf einem Wanderweg unterwegs, als auf einmal verdammter Schnee vom Berg gekommen ist“, erzählt Uldal dem Sender NRK. Der Biathlet kam dadurch zu Fall und schlug mit dem Kopf auf.

Martin Uldal (links) strahlte schon mehrmals vom Weltcuppodest: Hier mit Tommaso Giacomel (Mitte) und Sebastian Samuelsson. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ

Martin Uldal (links) strahlte schon mehrmals vom Weltcuppodest: Hier mit Tommaso Giacomel (Mitte) und Sebastian Samuelsson. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ


Wie Freundin Gro Randby berichtet, habe Uldal dadurch kurzzeitig das Bewusstsein verloren. Sofort alarmierte sie die Rettungskräfte, und mit einem Schlitten wurde ihr Freund ins Tal und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Im Spital wurde eine Gehirnerschütterung festgestellt. Uldal sagt, er sei glimpflich davongekommen.

Keine Erinnerungen an den Unfall

„Als ich im Krankenhaus mein Gedächtnis zurückerlangt habe, musste ich ein wenig mit meinen Zehen wackeln. Ich war unglaublich dankbar, dass ich nicht gelähmt war. Das sagt einiges darüber aus, wie wenig Kontrolle ich in diesem Moment hatte“, so der 24-Jährige, der bis heute keinerlei Erinnerungen an den Unfall hat.

Auch Freundin Randby hatte einen Schock. „Es war eine surreale Erfahrung, dass Martin nicht mehr in der Lage war, nach Hause zu kommen. Es war beängstigend, aber ich bin froh, dass er wieder zu sich gekommen ist und die Verletzung nicht schwerwiegend war“, sagte sie.

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