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Tarjei Bø wurde in einen Unfall verwickelt. © Tarjei Bø

Biathlon-Schrecksekunde bei Olympia

24 Stunden vor der ersten Medaillenentscheidung im Biathlon ist es im Trainingszentrum in Zhangjiakou zu einem Unfall gekommen, der aber glücklicherweise glimpflich ausging.

Wie der norwegische Rundfunk NRK am Freitag berichtete, seien Tarjei Bø und die Italienerin Samuela Comola im letzten Training vor der Mixed-Staffel zusammengekracht. Demnach kam der Norweger „mit voller Fahrt“ aus einer Abfahrt, als Comola plötzlich die Loipe überquerte und Bø nicht mehr ausweichen konnte. „Es ging so schnell, ich bin direkt in sie geknallt“, berichtete der Mann aus Stryn und fügte hinzu: „Ich hoffe, ihr geht es gut – auch wenn es ihr Fehler war.“


Und so kam es auch: Weder der 33-Jährige noch Comola haben sich beim Unfall ernsthaft verletzt. Bø brach sich den Stock, beschädigte seine Waffe und klagte über leichte Nackenschmerzen. Bei der Italienerin, deren Olympia-Teilnahme nicht in Gefahr sei, brummte dagegen der Schädel. „Es hätte schlimmer laufen können“, ist der Norweger erleichtert. Am Samstag geht dieser mit seinem Bruder Johannes Thingnes, Tiril Eckhoff und Marte Olsbu Røiseland in der Mixed-Staffel auf Medaillenjagd. Comola schaffte es dagegen nicht ins italienische Aufgebot.

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