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Ingrid Landmark Tandrevold nahm an einer Reality-Show teil. © ANSA / MARTIN DIVISEK

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Ingrid Landmark Tandrevold nahm an einer Reality-Show teil. © ANSA / MARTIN DIVISEK

Biathlon-Star in Reality-Show: „Total peinlich für mich“

Die norwegische Star-Biathletin Ingrid Landmark hat während der Sommerpause an einer Reality-Show teilgenommen – und das unter kältesten Bedingungen. Der Ausstrahlung blickt sie nicht besonders erfreut entgegen.

Auf eine normale Sommerpause nach den norwegischen Meisterschaften im vergangenen April hatte Ingrid Landmark Tandrevold nicht unbedingt Lust. Vielmehr begab sich die viermalige Weltmeisterin auf ein außergewöhnliches Abenteuer: Gemeinsam mit Teamkollege Vetle Sjastad Christiansen nahm die 29-Jährige an der Reality-Show 71 Degrees North teil – ein Format, bei dem die teilnehmenden Teams den 71. Breitengrad erreichen und dabei verschiedene Herausforderungen meistern müssen.


Dieses unvergleichliche Survival-Abenteuer, das in Norwegen seit 1999 immer wieder die TV-Bildschirme erobert, hat Tandrevold hinter sich gebracht. Eine besondere Probe steht ihr aber noch bevor: das Urteil ihrer Freundinnen nach der Premiere im Fernsehen. „Ich habe richtig Angst davor. Wahrscheinlich habe ich ein bisschen Angst, weil die anderen Mädels gesagt haben, dass wir es uns gemeinsam auf einer Party anschauen werden“, erzählte sie im Interview mit TV2. „Und das wird total peinlich für mich.“

Reality-Show: Gemischte Gefühle bei Tandrevold

Trotzdem verspürt sie einen gewissen Reiz, die Reaktionen ihrer Mitmenschen live mitzuerleben. „Ich freue mich schon darauf“, sagte sie, schob jedoch nach: „Jetzt frage ich mich allerdings, ob ich vielleicht eine etwas bessere Version meiner selbst hätte sein sollen. Hätte ich mich öfter kämmen sollen? Hätte ich etwas mehr nachdenken sollen, bevor ich etwas sage? Aber das habe ich nicht getan. Darüber habe ich in der Sommerpause ein bisschen nachgedacht.“
„Ich habe viel geweint. Aber ich glaube, das lag vor allem daran, dass … ich darf nichts sagen. Aber ein paar Tränen sind schon geflossen.“ Ingrid Landmark Tandrevold

Wie es in derlei TV-Shows üblich ist, kommen die Gefühle nicht zu kurz – das ließ Tandrevold schon durchblicken. „Ich habe viel geweint. Aber ich glaube, das lag vor allem daran, dass … ich darf nichts sagen. Aber ein paar Tränen sind schon geflossen“, meinte sie. „Was ich lustig fand, war, dass ich mich plötzlich in völlig anderen Situationen wiedergefunden habe. Dinge zu tun, die völlig außerhalb meiner Komfortzone liegen, und bei denen ich nicht weiß, ob ich überhaupt die Fähigkeiten dafür habe.“

In ihre eigentliche Komfortzone wird die Norwegerin schon bald zurückkehren. Die Vorbereitung auf die neue Biathlon-Saison läuft auf Hochtouren, der Weltcup-Auftakt steigt zwischen 26. und 29. November im finnischen Kontiolahti.

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