
Biathlon-Star Julia Simon. © ANSA / MARTIN METELKO
Brisante Kündigung: Ärger um Olympiasiegerin
Bei den Olympischen Winterspielen in Antholz wurde sie zu einer großen Heldin, doch zugleich muss Julia Simon abseits der Loipe einen brisanten Rückschlag hinnehmen.
10. Mai 2026
Von: det
Die Olympischen Winterspiele in Antholz waren ein Spektakel sondergleichen. Eine Hauptfigur dabei: Julia Simon. Die 29-jährige Französin räumte nicht weniger als vier Medaillen ab: Drei davon in Gold (Einzel, Mixed-Staffel, Staffel), eine in Silber (Massenstart).
Allerdings schwebt beim Namen Julia Simon seit einiger Zeit auch ein Schatten mit. Wegen eines Kreditkartenbetrugs war die Französin im vergangenen Herbst zu einer dreimonatigen Bewährungsstrafe sowie einer Geldstrafe verurteilt worden. Simon hatte die Kreditkarte ihrer Teamkollegin Justine Braisaz-Bouchet gestohlen und damit Einkäufe im Internet getätigt.
Von der Zollbehörde gekündigt
Nun muss Simon einen weiteren Rückschlag einstecken. Sie wurde nämlich von der nationalen Zollbehörde gekündigt, der sie seit 2019 angehört. Viele Fans waren stutzig geworden, weil bei der Kaderbekanntgabe vergangene Woche hinter Simons Namen die Bezeichnung der Zollbehörde fehlte. Bei ihren Kolleginnen und Kollegen wie Braisaz-Bouchet oder Quentin Fillon Maillet war die Behörde sehr wohl angeführt.Ein Sprecher des Zolls erklärte gegenüber dem Nordic Magazine, dass der Vertrag mit der dreimaligen Olympiasiegerin nach ihrer Verurteilung gekündigt worden sei. Das hat Simon allerdings nicht akzeptiert und legte Einspruch ein. Nun wird auf ein finales Urteil gewartet. Bis dahin bleibt die Star-Biathletin ein „Team-Mitglied auf Bewährung“.
Profil bearbeiten
Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.
Kommentare (0)