e Biathlon

Johannes Thingnes Bø (ganz rechts) feierte mit Abstand. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ

Darum durfte Johannes Bø nicht aufs Siegerfoto

Johannes Thingnes Bø hätte sich nur zu gerne für das Siegerfoto zu seinem Mixedstaffel-Kollegen gestellt – durfte er aber nicht.

Weil der norwegische Biathlon-Star bei den Olympischen Winterspielen in China weiterhin als Nahkontakt eines Corona-Infizierten gilt, kam es zu einem ungewöhnlichen Bild. Während Tarjei Bø seine Landsfrauen Tiril Eckhoff und Marte Olsbu Røiseland am Samstag vor den Kameras in die Arme nahm, stand der jüngere der Bø -Brüder mit dem nötigen Abstand nur daneben, streckte seinen Arm in Richtung des restlichen Teams aus und schaute notgedrungen zu.


Der zwölfmalige Weltmeister Bø gilt seit Donnerstag schon als Nahkontakt und muss deswegen laut Regelwerk besonders vorsichtig sein. Während normalerweise nur ein PCR-Tests pro Tag absolviert werden muss, muss Bø gleich zwei machen. Er darf das Essen nur auf seinem Zimmer im olympischen Dorf einnehmen und muss voraussichtlich eine Woche alleine trainieren. Das alles hielt ihn auf dem Weg zum Sieg im Zielsprint aber nicht auf. Nach dem Gold-Coup fehlte Bø als einziger Norweger auch bei der obligatorischen Pressekonferenz.

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