
Èric Perrot ist der neue Gesamtweltcupsieger. © ANSA / HEIKO JUNGE
Das Biathlon hat einen neuen Champion
Die große Entscheidung ist im Biathlon gefallen: Am Freitag krönte sich ein neues Gesicht zum Gesamtweltcupsieger.
20. März 2026
Von: det
Er ist ein Athlet der neuen Generation – und hat nun, im zarten Alter von 24 Jahren, einen immensen Erfolg gelandet. Èric Perrot kürte sich am Freitag zum Gesamtweltcupsieger im Biathlon. Dem Franzosen reichte im letzten Sprint der Saison in Oslo ein dritter Platz, um die mathematische Gewissheit für die große Kristallkugel zu erlangen.
Perrot hat eine herausragende Saison hinter sich, in der er bislang vier Weltcupsiege feiern konnte. Er profitierte aber auch vom frühzeitigen Saisonaus von Tommaso Giacomel, der bis dahin sein ärgster Widersacher an der Spitze war. Dennoch: Perrot hat sich die Kugel allemal verdient, war er doch der mit Abstand konstanteste Biathlet in diesem Winter. Seine schlechteste Platzierung: Ein 12. Platz.
Perrot kürte sich zum Gesamtweltcupsieger. © APA/afp / HEIKO JUNGE
Das Talent bekam Perrot quasi in die Wiege gelegt. Sein Vater Franck Perrot war selbst Biathlet, kürte sich 1992 zum Juniorenweltmeister im Einzel und gewann 1995 mit der französischen Staffel in Antholz WM-Bronze. Auch Mama Tone Marti Oftedal war Skijägerin und Juniorenweltmeisterin. Èric ließ bei der Jugend-Olympiade und der Junioren-WM früh sein Talent aufblitzen. Auch bei den „Großen“ hatte er keine Eingewöhnungsschwierigkeiten, vor einem Jahr wurde der Franzose Einzel-Weltmeister. Nun folgt der Gesamtweltcupsieg.
Kuriose Entscheidung um Sprint-Kugel
Der Sieg ging am Freitag an Sturla Holm Laegreid, der somit auch die kleine Kristallkugel im Sprint gewann. Im Endranking ist der Norweger punktegleich mit dem Schweden Sebastian Samuelsson, weil Laegreid aber ein Rennen mehr gewonnen hat, bekommt er das Kristall.Bester Azzurro war am Freitag Didier Bionaz als 22. (ein Fehler), Lukas Hofer reihte sich mit drei Schießfehlern eine Position dahinter ein. Patrick Braunhofer wurde 44. und wird in der Verfolgung am Samstag dabei sein. Diese hat Christoph Pircher als 77. verpasst.
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