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Dorothea Wierer mal anders: Aus der Biathletin wird eine Baywatch-Rettungsschwimmerin. © Alle Fotos: Social Media

Der abenteuerliche Sommer der Dorothea Wierer

Dorothea Wierer ist ein Lebemensch. Deshalb geht es bei der Rasner Biathletin auch in den Sommermonaten turbulent zu.

„Du bist mein Vorbild, wie man den Sommer genießt“: Diese Worte stammen vom norwegischen Biathleten Vetle Sjåstad Christiansen und sind an Dorothea Wierer gerichtet. Hinterlassen hat der Skijäger diesen Kommentar unter einem Foto der 31-Jährigen, auf dem sie an einem idyllischen Ufer in der Nähe von Jesolo zu sehen ist – und wo sich die dreifache Weltmeisterin gerade auf einen gemütlichen Abend mit gutem Essen einstellte.


Solche Bilder sind keine Seltenheint: Denn Wierer genoss und genießt die Zeit zwischen den Trainings an verschiedensten, oft paradiesischen Orten und lässt daran auch ihre Fans auf Social Media teilhaben. Auf den diversen Kanälen folgen der Biathlon-Queen mittlerweile fast eine Million Nutzer – keine andere Skijägerin ist in diesem Bereich so erfolgreich.

Baywatch und Wellenreiten
Wierer weiß aber auch, wie man die Fans unterhält. Anfang Juni unternahm sie auf einem Motorboot einen Ausflug und posierte dabei in klassischer Baywatch-Haltung, gleichzeitig hatte sie beim Wellenreiten großen Spaß – „Girls just wanna have fun“, so einfach ist es. Etwas gemächlicher ging es im Strandurlaub zu, wo Wierer genüsslich einen Cocktail schlürfte – und von ihrem Biathlon-Kollegen Erik Lesser prompt einen humorvollen Kommentar abbekam: „Ey, nur am Saufen.“ Wierers Konter: „Alkoholfrei.“

Strand, Motorboot und gutes Essen ist jedoch nur eine Art der Freizeitbeschäftigung für „Doro“. Denn die Biathletin hat in diesem Sommer auch viel Zeit in den Bergen verbracht. Mal wanderte sie mit ihren Teamkollegen zur Latemarhütte „Torre di Pisa“, mal genoss sie auf der Isihütte am Fuße des Schwarzhorns einen Strudel, Mal machte sie mit Naturbahnrodler Patrick Pigneter auf der Seiser Alm eine Tour.
Das Training kommt nicht zu kurz
Bei Dorothea Wierer gibt es also immer ein volles Programm – auch wenn die meiste Zeit weiterhin das Training in Anspruch nimmt. Etliche Kilometer spulte die Pustererin auf dem Fahrrad und den Rollerski runter, doch auch das klassische Trockentraining kam nicht zu kurz: So quälte sich die Biathlon-Königin in einem Video im Sprint einen steilen Anstieg hoch. Nicole Schmidhofer, ihrerseits Ski-Star aus Österreich, kommentierte: „Das ist ein Killer Workout.“

Eines ist also klar: Wierer will im anstehenden Winter wieder angreifen und sich bei Olympia den Traum von einer Einzelmedaille erfüllen. Das wäre dann noch abenteuerlicher als der turbulente Sommer der vierfachen Südtiroler Sportlerin des Jahres.

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