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Sturla Holm Lægreid gewann den Sprint in Oslo. © ANSA / Terje Bendiksby

Der Bø-Nachfolger meldet sich beim Finale zurück

Am Freitag ging im norwegischen Oslo der letzte Herren-Sprint der Saison über die Bühne. Dabei holte sich ein Lokalmatador den Sieg.

In der Vorsaison stieg Sturla Holm Lægreid völlig aus dem Nichts in die Weltspitze auf. Der Norweger verlor das Rennen um den Gesamtweltcup erst im letzten Rennen gegen seinen Landsmann Johannes Thingnes Bø. Doch alle Experten waren sich einig: Lægreid wird einmal in Bøs Fußstapfen treten. Dieser Winter gestaltete sich dann etwas schwieriger für den 25-Jährigen. Erst in den letzten Wochen kam er wieder so richtig in Schuss. Seinen Formanstieg krönte Lægreid am Freitag in Oslo mit seinem zweiten Saisonerfolg und seinem insgesamt 9. Weltcuperfolg.


Lægreid war am Holmenkollen eine Klasse für sich. Er distanzierte den zweitplatzierten Quentin Fillon Maillet, der ebenfalls fehlerfrei geblieben war, um 22 Sekunden. Der Gesamtweltcupsieger aus Frankreich sicherte sich damit auch die kleine Kristallkugel im Sprint. Dritter wurde am Freitag der Schwede Sebastian Samuelsson.

Giacomel und Windisch stark
Bester Azzurro wurde Tommaso Giacomel auf Rang 14. Der junge Trentiner konnte vor allem mit seinem unglaublich schnellen und fehlerfreien Stehendschießen brillieren. Auch für Dominik Windisch verlief der letzte Sprint seiner Weltcup-Karriere erfolgreich. Mit einem Fehler reihte sich der 32-Jährige auf Rang 25 ein. Damit wird Windisch zumindest auch noch die Verfolgung am Samstag bestreiten.

Für Lukas Hofer war nach einem verpatzten ersten Schießen nicht mehr als Rang 38 drin. Am Samstag geht es beim Weltcup-Finale in Oslo mit den Verfolgungsrennen der Damen (12.50 Uhr) und Herren (15 Uhr) weiter. Am Sonntag wird die Saison dann mit den beiden Massenstarts abgeschlossen. Dabei wird Dorothea Wierer um die kleine Kristallkugel kämpfen.

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