e Biathlon

Tommaso Giacomel beeindruckte mit einer famosen Laufzeit

Der „Malser“ Tommaso Giacomel landet auf Platz 6

Die Sprintwettkämpfe der Junioren bei der Nachwuchs-Weltmeisterschaft in der Lenzerheide standen im Zeichen Norwegens und Russlands. Für das beste Ergebnis aus italienischer Sicht sorgte indes Tommaso Giacomel aus dem Trentino, ehemals Sportschüler in Mals.


Von Luis Mahlknecht, Lenzerheide

Mit einer famosen Laufzeit konnte sich Giacomel – mit dem man sich übrigens prächtig im Südtiroler Dialekt unterhalten kann – trotz seiner zwei Fehler noch auf Platz 6 vorschieben. Damit war er der Beste im italienischen Team, das am Schießstand insgesamt zu sehr patzte und die Plätze 17 (Didier Bionaz), 36 (Patrick Braunhofer) und 74 (Daniele Fauner) belegte.

Als Sprintweltmeister bestätigte sich wie im vergangenen Jahr der Norweger Vebjoern Soerum, der den ganzen Winter keinen internationalen Wettkampf bestreitet und bei der WM dann stets in Form ist. Er verwies den weltcup-erfahrenen Jakub Strvtecki (Tschechische Republik) und Dzmitry Lazouski aus Weißrussland auf die Ehrenplätze.

Eine echte Biathlon-Demonstration lieferte dann am Nachmittag die Russin Anastasia Shevchenko. Fehlerfrei am Schießstand, rasant schnell in der Loipe, das waren die idealen Voraussetzungen für den souveränen Sieg der jungen Biathletin aus Ekaterinburg. Die Ehrenplätze gingen an Aasne Skrede aus Norwegen und an Milena Todorova aus Bulgarien.

Auch Samuela Comola überzeugt
Eine starke Leistung (mit null Schießfehlern) zeigte auch Samuela Comola aus dem Aostatal. Sie belegte Platz 9, ihre engere Landsfrau Beatrice Trabucchi wurde 27., während Martina Zappa sich für das abschließende Verfolgungsrennen nicht qualifizieren konnte.

Autor: lm

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