
Rebecca Passlers sportliche Zukunft ist weiter ungewiss. © Pierre TEYSSOT
Doping-Wirrwarr: Fall Passler landet bei neuer Behörde
Die Doping-Causa um Rebecca Passler geht in die nächste Runde: Nachdem die Südtiroler Biathletin beim internationalen Sportgericht abgeblitzt ist, liegen die Hoffnungen nun bei neuen Entscheidungsträgern.
12. Februar 2026
Aus Antholz

Von:
Alexander Foppa
Passlers Antrag auf Aufhebung ihrer Suspendierung wurde vom Internationalen Sportgerichtshof (CAS) nicht angenommen. In einer offiziellen Aussendung am Mittwoch erklärte sich dieser für „nicht zuständig“, da Passler ihre Berufung an die italienische Anti-Doping-Agentur NADO hätte stellen müssen. Das haben Passlers Anwälte nun getan.
Noch bevor die Frist an diesem Donnerstag abgelaufen ist, sind die Verteidiger der 24-jährigen Antholzerin beim nationalen Anti-Doping-Berufungsgremium der NADO gegen die Suspendierung vorgegangen. Diesem obliegt nun die nächste Entscheidung im anhaltenden Doping-Wirrwarr. Wann diese erfolgt, ist noch offen. Sollte die Suspendierung aufrecht bleiben, so könnte diese dann effektiv vor dem Internationalen Sportgericht angefochten werden.
Zur Erinnerung: Die NADO hatte Passler am 26. Januar positiv auf Letrozol getestet, daraufhin wurde sie auf unbestimmte Zeit suspendiert. Die B-Probe bestätigte das Ergebnis. Die Athletin argumentiert in ihrer Causa, es habe sich um einen Fall von Verunreinigung gehandelt, sie treffe keine Schuld. Mit dem Medikament Letrozol kann der Östrogenspiegel gesenkt werden, hauptsächlich wird es aber zur Krebsbehandlung eingesetzt.
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