e Biathlon

Dorothea Wierer, eine der besten Biathletinnen der Welt (Foto afp)

Doro Wierer: „Früher war ich mehr Partygirl als Biathletin“

Dorothea Wierer ist eine Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Deshalb sprach die Biathletin, die zurzeit beim Heimweltcup in Antholz im Einsatz ist, auch im Interview mit der „Gazzetta dello Sport“ offen über Olympia, einen eigenen Giro d’Italia und stürmische Jugendzeiten.

„In Sotschi war ich noch nicht bereit, jetzt schon – ich hoffe, dass es meine Olympischen Spiele werden“, so Dorothea Wierer gegenüber der bekanntesten italienischen Sportzeitung und in Hinblick auf das Großevent in Südkorea. „Nach dem Sieg in Ruhpolding fühle ich mich ruhiger und gelassener. Ich will mich nicht zu sehr unter Druck setzen.“

Dem Highlight des Jahres fiebert „Doro“ also schon entgegen, hat aber auch Pläne für danach. „Ich liebe Radfahren. Vielleicht mache ich nach den Olympischen Spielen einen eigenen Giro d’Italia.“ Und wie sieht es mit der Zukunft im Biathlon-Sport aus? „Ich denke, dass ich bis zur Weltmeisterschaft in Antholz 2020 weitermache. Danach kann ich mir vorstellen, eine Familie zu gründen. Das ist aber alles eine Frage der Motivation.“

Außerdem sprach Wierer über frühere Zeiten: „Zwischen 15 und 18 Jahren war ich mehr Partydame als Biathletin. Da habe ich auch ofteines über den Durst getrunken und meine Jugend einfachgenossen. Seit ein paar Jahren fokussiere ich mich aber voll auf den Sport.“ Mit Erfolg: Wierer, die ihren Ehemann übrigens auf einer Party kennengelernt hat,gilt nämlich als eine der besten Skijägerinnen der Welt.




Autor: sportnews

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