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Dorothea Wierer gibt in Antholz noch zehn Tage lang Vollgas. © APA/afp / FRANCK FIFE

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Dorothea Wierer gibt in Antholz noch zehn Tage lang Vollgas. © APA/afp / FRANCK FIFE

Dorothea Wierers finale Gold-Jagd beginnt

Dorothea Wierer will sich noch einen letzten Sportler-Traum erfüllen: die erste Goldmedaille bei Olympia – und das zuhause in Antholz. Die größte Chance dazu hat sie an diesem Mittwoch.

Aus Antholz

Alexander Foppa

Von:
Alexander Foppa

Die aus dem Antholzer Tal stammende Dorothea Wierer will sich zum Abschluss ihrer Erfolgskarriere auf heimischem Boden den Traum von Olympia-Gold erfüllen. Dieser blieb bei ihren bisherigen drei Teilnahmen an den Winterspielen stets unerfüllt, wenngleich sie drei Mal Bronze mit nach Hause nahm.


Bei der WM 2020 gelang der heute 35-Jährigen in Antholz mit den Titeln in der Verfolgung und im Einzel ein doppelter Coup. Sechs Jahre später gehört Wierer nach wie vor zum erweiterten Kreis der Titelanwärterinnen – und das speziell an diesem Mittwoch. Das ab 14.15 Uhr (live im SportNews-Ticker) ausgetragene Einzelrennen ist ihre Paradedisziplin. Sieben ihrer 17 Weltcupsiege hat Wierer in 15-km-Rennen geholt, und auch das einzige in der laufenden Saison hat sie gewonnen. Außerdem hat sie in dieser Disziplin schon zwei kleine Kristallkugeln gewonnen.

Weltcup-Leaderin Lou Jeanmonnot geht als Top-Favoritin an den Start. © APA/afp / ODD ANDERSEN

Weltcup-Leaderin Lou Jeanmonnot geht als Top-Favoritin an den Start. © APA/afp / ODD ANDERSEN


Zu Wierers stärksten Konkurrentinnen zählen mehrere Französinnen um Lou Jeanmonnot, die Öberg-Schwestern aus Schweden, aber auch ihre Teamkollegin Lisa Vittozzi. Beim Olympia-Auftakt im Mixed jubelten beide bereits über Silber, wodurch viel Druck von ihr abgefallen ist. „Das war ein wirklich schöner Start, weil es zuhause nicht einfach ist. Ich dachte ja, die Heim-WM war schwierig, aber das ist sogar noch ärger“, sagte Wierer.

Olympia-Debüt von Auchentaller

Während Wierer bereits ihren zweiten Olympia-Einsatz im Pustertal absolviert, betritt Hannah Auchentaller absolutes Neuland. Die 24-jährige Lokalmatadorin aus Antholz Niedertal hat seit dem 17. Jänner in Nove Mesto kein Rennen mehr bestritten, musste ihrer Olympia-Premiere also lange entgegenfiebern. Wohl auch deshalb stand Auchentaller die vergangenen Tage nicht für Interviews zur Verfügung, ihr voller Fokus gebührt der ersten Einzel-Entscheidung der Damen an diesem Mittwoch.



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