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Biathlon-Star erlebt turbulente Zeit. © Instagram

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Biathlon-Star erlebt turbulente Zeit. © Instagram

Ein Baby heilt die Wunden eines Biathlon-Stars

Für einen schwedischen Biathlon-Star gab es in der Vorbereitung eine böse Überraschung. Diese hatte aber auch ihre guten Seiten.

Bevor die neue Biathlon-Saison beginnt, heißt es für die Stars der Szene noch einmal: ordentlich schwitzen. Derzeit stehen Trainingslager auf der Tagesordnung. Die schwedische Delegation hat es nach Südfrankreich verschlagen, doch ein prominenter Biathlet war nicht dabei: Jesper Nelin muss verletzungsbedingt passen.


Der Skijäger, der schon Olympiasieger und Weltmeister mit der Staffel wurde, zog sich während eines Trainings eine Knieverletzung zu. Die Diagnose: Meniskusriss. „Es ist leider schwer zu sagen, wie genau es passiert ist, aber es geschah während einer sehr harten Trainingseinheit“, sagte der 33-Jährige gegenüber Expressen.

Jesper Nelin zählt zu den besten Biathleten Schwedens. © AFP / JOE KLAMAR

Jesper Nelin zählt zu den besten Biathleten Schwedens. © AFP / JOE KLAMAR


Nelin gibt zu, dass er beim Anblick der MRT-Bilder Angst bekommen habe. „Es sah nicht gut aus. Aber dann hat der Arzt die Operation sehr gut durchgeführt. Hoffentlich reichen ein paar Wochen Ruhe“, so Nelin, der im vergangenen Februar mit der Herren-Staffel die Bronzemedaille bei Olympia erringen konnte.

Viel Zeit mit dem Baby

Das große Pech wird für den Biathleten nun auch zu einem kleinen Glücksfall. Nelin wurde erst im April Vater eines kleinen Jungen. Nun kann der Schwede viel Zeit zu Hause mit dem Nachwuchs verbringen.

„Das ist schön. So kann ich etwas mehr Zeit mit ihm verbringen. Es ist wohl ein Glück, dass ich mich ausgerechnet in diesem Jahr erstmals verletzt habe und zu Hause sein darf“, so Nelin. Er erklärt auch, dass das Vatersein seine Sicht auf solche Rückschläge verändert hat. „Es gibt Dinge, die außerhalb des Biathlons einfach viel wichtiger sind.“

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