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Tommaso Giacomel zeigte einen bärenstarken Wettkampf. © ANSA / Fredrik Sandberg

Ein junger Trentiner verblüfft in der Verfolgung von Östersund

Bei der Biathlon-Verfolgung der Herren in Östersund hat ein junger Azzurro mächtig auf sich aufmerksam gemacht. Die Rede ist von Tommaso Giacomel, der nach einer wahren Aufholjagd ein Spitzen-Ergebnis erzielte.

Von:
David Lechthaler

Als 26. nach dem Sprint war Tommaso Giacomel ins Rennen gegangen. Der 21-jährige Trentiner, der die Sportoberschule in Mals besuchte, lieferte einen nahezu perfekten Verfolgungswettkampf ab (nur einen Fehlschuss) und landete am Ende auf Rang 7. Dabei hätte es beinahe für Platz 4 gereicht, doch Giacomel musste sich auf der Zielgeraden Michal Krcmar (Tschechien), Tero Seppälä (Finnland) und dem Österreicher Simon Eder knapp geschlagen geben.


Mit Platz 7 ließ Giacomel aber immerhin auch Gesamtweltcupsieger Johannes Thingnes Bø (Platz 8) hinter sich. Es ist dies sein erstes Top-Ten-Ergebnis im Weltcup. Bereits beim Sprint am Donnerstag hatte Giacomel bewiesen, dass mit ihm bereits heuer zu rechnen sein wird. So landete er trotz zweier Fehler auf Platz 26. Auch in der Staffel am Samstag zeigte Giacomel eine starke Leistung und war der beste Azzurro. Diese Formstärke hat er am Sonntag in der Verfolgung mehr als nur bewiesen.

Ein Norweger siegt
Den Sieg holte sich der Norweger Vetle Sjåstad Christiansen, der im Gegensatz zu seinen Konkurrenten Sebastian Samuelsson und Emilien Jaquelin beim letzten Schießen fehlerfrei blieb. Es ist dies der 2. Weltcupsieg für Christiansen. Platz 2 schnappte sich Samuelsson, der Jacquelin auf der Zielgerade hinter sich ließ.

Christiansen (Bildmitte) setzte sich vor Samuelsson (rechts) und Jacquelin durch. © APA/afp / FREDRIK SANDBERG


Lukas Hofer, der als 7. in die Verfolgung gestartet war, musste sich mit Platz 20 zufrieden geben. Der Montaler patzte beim 2. Schießen dreimal. Somit waren alle Hoffnungen auf eine erneute Spitzenplatzierung schnell dahin. Dominik Windisch, der wie Hofer insgesamt 4 Mal in die Strafrunde musste, arbeitete sich von Platz 55 immerhin auf Rang 42 vor. Weltcuppunkte gibt es dafür aber keine.

Der Biathlon-Tross zieht jetzt nach Hochfilzen weiter. Dort geht es am Freitag (11.25 Uhr) mit einem Herren-Sprint los.

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