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Sie wird künftig nicht mehr auf der großen Biathlon-Bühne zu sehen sein: Nicole Gontier. © TT NEWS AGENCY / ANDERS WIKLUND

Ein prominenter Rücktritt in Italiens Biathlon-Team

Bei der Biathlon-Italienmeisterschaft in Martell ist am Samstag eine beachtliche Karriere zu Ende gegangen.

Für die große Sensation sorgte am Samstag in Martell die junge Antholzerin Rebecca Passler, die sich gegen Dorothea Wierer und Lisa Vittozzi durchsetzte und sich den Italienmeistertitel holte. Der große Abschied war unterdessen einer anderen Athletin vorbehalten: Nicole Gontier hat im Vinschger Seitental das letzte Rennen ihrer Karriere bestritten.


„Es ist der richtige Moment gekommen“, sagte die Aostanerin nach ihrem siebten Platz im Massenstart der Italienmeisterschaft. Im Ziel wurde die 29-Jährige unter anderem von ihrer langjährigen Weggefährtin Dorothea Wierer mit einer Sektdusche gefeiert. Zusammen mit der Rasnerin glückten Gontier ihre größten Karriereerfolge: 2013 und 2015 gewann sie mit der Frauenstaffel jeweils Bronze bei der Weltmeisterschaft. 2013 waren neben Gontier mit Wierer, Karin Oberhofer und Michela Ponza drei Südtirolerinnen mit dabei, 2015 mit Wierer und Oberhofer deren zwei.

Jetzt wird studiert
Insgesamt stehen Gontier 136 Weltcuprennen zu Buche. Ein Mal ist sie dabei auf ein Individualpodest gelaufen, nämlich am 9. Jänner 2015 in Oberhof, als sie im Sprint Dritte wurde. In den letzten Jahren war die 29-Jährige vorwiegend im IBU-Cup im Einsatz, ihr letztes Rennen in der Königsklasse bestritt sie heuer in Antholz, als sie im Einzel 56. wurde.

„Ich hoffe, dass es kein endgültiger Abschied vom Biathlon ist“, so Gontier. „Ich werde jetzt einen Master in Sportmarketing machen und hoffe, dass ich irgendwann in dieses Ambiente, das ich mittlerweile fest ins Herz geschlossen habe, zurückkehren kann.“

Autor: det

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