
Der Star-Trainer hat sich verabschiedet. © TEY / Pierre TEYSSOT
Ein schmerzhafter Abschied in Italiens Biathlon-Team
Die Saison neigt sich dem Ende zu, da gibt es in Italiens Biathlon-Team einen schmerzhaften Abgang zu verkünden.
20. März 2026
Von: det
Hinter Italiens Biathlon liegt ein erfolgreicher Winter. Dabei hat Lisa Vittozzi mit ihrem Olympiasieg in der Verfolgung von Antholz alles überstrahlt. Aber auch die Weltcupsiege von Tommaso Giacomel und der mittlerweile zurückgetretenen Dorothea Wierer werden in Erinnerung bleiben. Nun geht bei den Azzurri jedoch ein Kapitel zu Ende: Am Freitag hat Trainer Jonne Kähkönen seinen Abschied bekanntgegeben.
Vor vier Jahren war der Finne als Schießtrainer zu den Azzurri gestoßen und betreute vorwiegend die Damen-Mannschaft. Dass Lisa Vittozzi nach einigen wuchtigen Rückschlägen wieder zu einer Weltklasse-Athletin wurde, daran hat Kähkönen einen beträchtlichen Anteil. Genauso daran, dass sich Rebecca Passler und Hannah Auchentaller mittlerweile im Weltcup etabliert haben. Passler zählt sogar zu den schnellsten Schützinnen im Feld.
Jonne Kähkönen hat sich aus Italien verabschiedet. © Pentaphoto
Nun schließt sich das Kapitel für Kähkönen, der auf Instagram mit rührenden Worten Abschied nahm. „Vor vier Jahren haben wir dieses Projekt in Hinblick auf Olympia gestartet. Für mich war es ein Sprung ins Ungewisse. Eine neue Mannschaft, eine neue Sprache, von der ich kein einziges Wort beherrscht habe“, beginnt der Trainer.
„Unsere Mannschaft war großartig.“ Jonne Kähkönen
„Eine Straße ist nie gerade, es gibt Anstiege und Abstiege, und unterwegs entdeckst du den wahren Charakter der Mannschaft. Unsere Mannschaft war großartig, immer an meiner Seite, immer bei mir – umgekehrt genauso. Nun ist die Zeit gekommen, weiterzugehen und den nächsten Schritt zu machen. Die schönen Erinnerungen werden für immer bleiben. Ich werde die Zeit mit der italienischen Mannschaft immer in meinem Herzen tragen“, so Kähkönen.
Wohin es den Trainer nun zieht, das ist noch nicht klar. Sein Name wird jedoch mit der schwedischen Mannschaft in Verbindung gebracht. „Bis heute habe ich mich nur auf meine Arbeit in Italien konzentriert, jetzt schauen wir, was kommt“, sagt der Trainer gegenüber Fondo Italia.
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