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Rebecca Passler hat groß aufgezeigt. © Teyssot / Pierre TEYSSOT

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Rebecca Passler hat groß aufgezeigt. © Teyssot / Pierre TEYSSOT

Ein schwarzer Tag für Wierer, ein Freudentag für Passler

Im letzten Damen-Rennen des Jahres gab es für Südtirols Biathletinnen ein Wechselbad der Gefühle.

Das Christkind kommt zwar erst in drei Tagen, doch Rebecca Passler hat sich schon jetzt ein kleines Weihnachtsgeschenk gemacht. Die talentierte Biathletin aus Antholz zeigte am Sonntag im Massenstart von Le Grand Bornand eine bärenstarke Leistung und landete auf Rang 11. Damit hat Passler ihr bestes Karriereergebnis – das sie erst am Samstag in der Verfolgung mit Platz 13 aufgestellt hatte – wieder getoppt. Die 24-Jährige nähert sich also in großen Schritten der absoluten Weltspitze an.


Passler zeigte vor allem auf dem Schießstand eine starke Leistung und hielt nach drei Stopps bei null Fehlern. Dadurch kam sie als Vierte zum letzten Schießen, dort unterlief ihr jedoch ein Fehler. Wäre das nicht gewesen, hätte es Passler erstmals in ihrer Karriere in die Top 10 geschafft. Nichtsdestotrotz ist die junge Antholzerin derzeit stark in Form.

Für Dorothea Wierer gab es dieses Mal nichts zu holen. © APA/afp / OLIVIER CHASSIGNOLE

Für Dorothea Wierer gab es dieses Mal nichts zu holen. © APA/afp / OLIVIER CHASSIGNOLE


Einen Ausrutscher leistete sich am Sonntag unterdessen Dorothea Wierer. Die Niederrasnerin, die erst am Samstag zum wiederholten Male aufs Podest gelaufen ist, leistete sich insgesamt vier Fehler und beendete das Rennen auf dem 27. Rang – das ist die schwächste Platzierung in ihrem bislang so starken Winter. Wierers Rennen war praktisch schon nach dem ersten Schießen gelaufen, als sie zwei Mal in die Strafrunde musste. Nichtsdestotrotz bleibt Südtirols beste Biathletin aller Zeiten im Gesamtweltcup auf Rang 3.

Norwegerin crasht französische Party

Lisa Vittozzi sagte ihren Start kurzfristig krankheitsbedingt ab. Sie verpasste einen Wettkampf, der bis zur letzten Sekunde spannend war. Schlussendlich crashte die Norwegerin Maren Kirkeeide die große französische Party: Sie setzte sich in einem wilden Schlusssprint gegen die Gesamtweltcupführende und Lokalmatadorin Lou Jeanmonnot durch, dahinter folgen mit Justine Braisaz-Bouchet und Camille Bened zwei weitere Französinnen.

Die Biathletinnen verabschieden sich nun in die Weihnachtspause, weiter geht es für sie am 9. Jänner in Oberhof. Die Herren bestreiten in Le Grand Bornand ab 14.45 Uhr ihren Massenstart.

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