
Julia Simon feiert den überlegenen Staffel-Sieg der Französinnen. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ
Frankreichs Damen-Staffel in einer anderen Welt
Die französischen Damen habe in der Weltcup-Staffel von Oberhof eine Machtdemonstration sondergleichen abgeliefert. Für die Azzurre gab es ohne Dorothea Wierer und Lisa Vittozzi derweil nichts zu hole.
10. Januar 2026
Von: nie
Die Gesamtweltcupführende Lou Jeanmonnot und deren Teamkolleginnen Océane Michelon, Justine Braisaz-Bouchet und Julia Simon haben ihrer Konkurrenz deutlich die Grenzen aufgezeigt. In der Staffel am Samstagnachmittag feierte sich das prominente Quartett, das in dieser Konstellation bei der Weltmeisterschaft in Lenzerheide die Goldmedaille eroberte, rund einen Monat vor den Olympischen Spielen den Sieg.
Trotz widriger Bedingungen am Schießstand kamen die Französinnen im Gegensatz zu allen anderen Nationen in den Top 10 ohne Strafrunde aus und triumphierte vor Norwegen (2./+53,7 Sekuden/1 Strafrunde + 7 Nachlader) und Deutschland (3./+1.28,4/1+13). Zum zweiten Mal nach dem Weltcup-Auftakt in Östersund grüßte Frankreich in der Damen-Staffel von der obersten Stufe des Podests.
Trio aus Südtirol geht leer aus
Nichts mit den vorderen Platzierungen zu tun hatten die Azzurre. Ohne Dorothea Wierer und Lisa Vittozzi, die den Weltcup in Oberhof für zusätzliche Trainingseinheiten auslassen, gingen Rebecca Passler, Michela Carrara, Linda Zingerle und Hannah Auchentaller an den Start. Eine Strafrunde (Carrara) und 15 Nachlader lautete das Ergebnis am Schießstand, am Ende reihten sich Passler und Co. auf dem zehnten Rang ein (+3.33,3).Am Sonntag steht der Abschluss des Weltcups von Oberhof auf dem Programm. In der Thüringen Arena sind die Herren ab 11.00 Uhr in der Staffel gefordert, um 14.30 Uhr geht die Verfolgung der Damen über die Bühne (14.30 Uhr, jeweils im SportNews-Liveticker).
Profil bearbeiten
Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.
Kommentare (0)