
Tommaso Giacomel verpasste dieses Mal das Podium. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ
Giacomel konstant, aber auch menschlich
Tommaso Giacomel hat bei der Verfolgung der Herren in Ruhpolding nach einem Wechselbad der Gefühle seinen siebten Einzel-Podestplatz in diesem Winter verpasst.
18. Januar 2026
Von: dl
Der Trentiner landete nach seinem zweiten Platz im Sprint in der Verfolgung mit insgesamt fünf Fehlern auf Rang fünf. Dabei verpasste Giacomel den dritten Rang erst im Zielsprint. Der 25-Jährige hatte zunächst in der Schlussrunde einen Podestrang zurückerobert, musste am Ende aber dem hohen Tempo und den vielen Strafrunden Tribut zollen.
Der Sieg ging am Sonntag an den Norweger Johannes Dale-Skjevdal, der den aufstrebenden Franzosen Eric Perrot auf der Schlussrunde noch abfing. Dale-Skjevdal war von Platz zehn aus nach vorne gelaufen. Dritter wurde der Schwede Martin Ponsiluoma. Aufzeigen konnte auch der Franzose Fabian Claude, der als 37. gestartet war und als Vierter ins Ziel kam.
Auch Hofer mit dabei
Sprint-Sieger Sebastian Samuelsson wurde hinter Giacomel Sechster. Deshalb baute der Italiener seinen Vorsprung im Gesamtweltcup auf den Schweden aus. Auch der Südtiroler Lukas Hofer zeigte eine starke Leistung und hielt seinen 13. Platz vom Vortag. Hofer passierte lediglich 22 Sekunden nach dem Sieger die Ziellinie.Johannes Dale (Bildmitte) siegte vor Eric Perrot und Martin Ponsiluoma. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ
Der zweite Südtiroler, Patrick Braunhofer, fiel mit fünf Fehlern auf Rang 59 zurück und verpasste dieses Mal die Punkteränge. Weiter geht es im Biathlon-Weltcup ab Donnerstag, wenn die Etappe in Nove Mesto (Tschechien) auf dem Programm steht. Anschließend stehen die Olympischen Spiele in Antholz vor der Tür.
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