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Quentin Fillon Maillet feiert seinen erstmaligen Olympiasieg. © APA/afp / JEWEL SAMAD

Gold-Jubel: Frankreich feiert den Fourcade-Nachfolger

Vor den Augen der französischen Biathlonlegende Martin Fourcade hat dessen Landsmann und legitimer Nachfolger Quentin Fillon Maillet im Olympia-Einzelwettkampf groß abgeräumt. Ein starke Vorstellung bot auch Dominik Windisch.

Quentin Fillon Maillet ist der große Dominator der laufenden Weltcupsaison. Nun hat er seinem Höhenflug ein absolutes Highlight hinzugefügt: Der 29-Jährige aus Ost-Frankreich entschied den ersten Männerbewerb in Peking, den Einzelwettkampf, auf beeindruckende Art und Weise für sich.


„Ich hätte nicht gedacht, dass ich mit zwei Fehlern den Sieg holen würde. Es war unglaublich aufregend“, sagte Fillon Maillet im Siegerinterview, „Auf der letzten Runde bin ich gelaufen, gelaufen, gelaufen. Ich wollte einfach alles geben.“ Er war in der Loipe an diesem Tag nicht zu schlagen. Obwohl er zwei Strafminuten aufgebrummt gekommen hat, war er um 14,8 Sekunden schneller als der belarussische Überraschungsmann Anton Smolski. Dieser holte sich vor Ausnahmebiathlet Johannes Thingnes Bø die Silbermedaille. Der norwegische Einzel-Olympiasieger von 2018 zielte am Schießstand, wie Fillon Maillet, zwei Mal daneben, kam allerdings mit mehr als einer halben Sekunde Rückstand ins Ziel.

Windisch in den Top-15

Ein deutliches Ausrufezeichen setzte am Dienstag auch Dominik Windisch, der bei der Mixed-Staffel zum Auftakt zuschauen musste. Der Rasner zeigte eine seiner besten Saisonleistungen und verbuchte als 14. einen Achtungserfolg. Windisch blieb bei den ersten beiden Stopps am Schießstand makellos, zielte dann aber bei den verbleibenden zwei Anschlägen jeweils ein Mal daneben. Schlussendlich kam er mit 2.38,2 Minuten Rückstand ins Ziel.

Dominik Windisch bei seiner Zielankunft im Biathlonzentrum Guyangshu. © APA/afp / JEWEL SAMAD


Auch der zweite Südtiroler, der Montaler Lukas Hofer, leistete sich zwei Schießfehler. Er reihte sich mit knapp vier Minuten Rückstand als 26. ins Klassement ein. Die beiden weiteren Azzurri im Bunde, Didier Bionaz und Thomas Bormolini, lief ins hintere Feld des Klassements.

Die Biathleten haben nun bis Samstag Zeit, um ihre Kraftreserven aufzufüllen. Dann steht in Zhangjiakou der Sprint am Programm. Bereits tags zuvor absolvieren Dorothea Wierer und Co. die Kurzdistanz.

>>> Den kompletten Rennverlauf gibt's hier zum Nachlesen <<<


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