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Nach dem Rennen bekamen Dorothea Wierer (rechts) und die Österreicherin Lisa Theresa Hauser die kleinen Kristallkugeln für die Wertung im Einzel übereicht. © APA/afp / ANDERS WIKLUND

„Hätte nicht gedacht, dass es für das Podium reicht“

Mit einem starken 2. Platz im Sprint ist das Weltcup-Finale in Östersund für Dorothea Wierer hervorragend gestartet. Obwohl sie bei beiden Anschlägen fehlerlos blieb, war sich die 30-Jährige lange nicht sicher, ob es für einen Podestplatz reichen würde.

„Es war insgesamt ein gutes Rennen von mir. In der Loipe habe ich mich aber etwas müde gefühlt, vor allem in der ersten Runde. Weil ich so früh gestartet war (Startnummer 6, Anm. d. Red.), hätte ich aber nicht gedacht, dass es für das Podium reicht“, gab die Antholzerin bei der Pressekonferenz nach dem Rennen zu.


Für die Verfolgung am Samstag (12.15 Uhr) gab Wierer auch schon die Marschrichtung vor. „Es ist wichtig, sauber zu schießen. Da fühle ich mich im Moment nicht ganz sicher. Wir werden sehen, wofür es morgen reicht.“ Mit der aktuellen Verfassung ist sie zufrieden: „Ich fühle mich viel besser als zu Beginn der Saison. Mein Körper ist nicht mehr so müde. Ich hoffe, dass ich also hier gut abschließen kann.“

Eckhoff gewinnt im 200. Weltcup-Rennen
Für die Norwegerin Tiril Eckhoff war der Sprint in Östersund das 200. Weltcup-Rennen ihrer Karriere. „Das ist ein großer Sieg für mich, weil ich auch unbedingt bei meinem 200. Einsatz gewinnen wollte“, freute sich die Gesamtweltcup-Führende. Für sie war es ein idealer Einstand beim Weltcup-Finale. „Ich wollte die Saison gut beenden, das habe ich in der letzten Saison ja nicht geschafft (sie verlor den Gesamtweltcup an Wierer, Anm. d. Red.). Deshalb war ich etwas nervös, aber es ist mir gelungen, meinen Flow fortzusetzen.“

Autor: fs

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