
Lisa Vittozzi holte einen Podestplatz. © ANSA / TOMS KALNINS
Herzschlagfinale: Lisa Vittozzi stürmt aufs Podest
Für Lisa Vittozzi begann das Rennwochenende in Otepää (Estland) mit einem großen Erfolg: Sie stürmte aufs Stockerl.
13. März 2026
Von: det
Mit der Goldmedaille in der Olympischen Verfolgung von Antholz hat Lisa Vittozzi ihren größten Karriereerfolg gefeiert. Satt ist die 31-Jährige aus Sappada aber noch lange nicht, wie sie am Freitag gezeigt hat. Im Weltcupsprint von Otepää lief Vittozzi dank einer bärenstarken Leistung auf das Podest und wurde Zweite. Ihren insgesamt neunten Weltcupsieg verpasste die Azzurra nur um Haaresbreite.
Aber der Reihe nach. Vittozzi trat von Beginn an voll aufs Gaspedal und spielte am Schießstand ihre Stärken aus. Zehn Schüsse, zehn Treffer – so ist man es von der Italienerin gewohnt. Wenig überraschend übernahm Vittozzi deshalb im Ziel die Führung.
Simon schnappt ihr den Sieg weg
Doch eine große Konkurrentin war da noch in der Loipe. Die Französin Julia Simon schoss am Schießstand ebenfalls nie daneben und kämpfte auf der Schlussrunde verbissen gegen die Vittozzi-Zeit. Es war ein Herzschlagfinale bis zum letzten Meter, das Simon schließlich für sich entschied. 2,9 Sekunden war die Französin am Ende schneller als Vittozzi. Kurios: Von den letzten vier Weltcuprennen gewann Simon deren drei. Dazwischen holte sie bei Olympia vier Medaillen, drei davon aus Gold.Julia Simon war wieder mal nicht zu schlagen. © ANSA / Kimmo Penttinen
Dritte wurde die Gesamtweltcupführende Lou Jeanmonnot, die sich 22 Sekunden hinter Siegerin Simon einreihte. Aus Südtiroler Sicht sorgte Rebecca Passler für ein Ausrufezeichen. Die Antholzerin landete mit einem Schießfehler auf dem 16. Platz. Sie qualifizierte sich deshalb genauso wie ihre Antholzer Landsfrau Hannah Auchentaller (31./1 Fehler) für die Verfolgung.
Diese Verfolgung steigt am Samstag ab 16 Uhr. Bereits um 13.30 Uhr sind die Herren an der Reihe.
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