e Biathlon

Dramatische Szenen haben sich abgespielt. © APA/afp / CHRISTOF STACHE

„In Panik geraten“: Der nächste Biathlon-Schockmoment

Die Biathlon-Staffel der Damen wurde von dramatischen Szenen überschattet. Im Mittelpunkt: Eine Schweizer Skijägerin.

Wegen Kreislaufproblemen bei Startläuferin Irene Cadurisch hat die Schweizer Biathlon-Staffel bei den Olympischen Winterspielen in Peking aufgeben müssen. Die 30-Jährige traf nicht in der Wechselzone ein. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie sie medizinisch betreut wurde. Swiss-Ski teilte mit, dass Cadurischs Zustand stabil sei. Sie soll Probleme mit dem Kreislauf gehabt haben.


Der Schweizer Teamarzt Patrick Noack sagte später, dass Cadurisch plötzlich schwarz vor Augen geworden sei. „Dann versagten auch noch die Beine. Sie ist wohl durch ihre Schießleistung, die ihr nicht so gelungen war, in Panik geraten. Das, weil man in der Staffel immer etwas unter Druck steht, da will man alles richtig machen für die Teamkolleginnen. Durch das Hyperventilieren kann es zu Kreislaufproblemen kommen“, wird er auf 20min.ch zitiert.
Nicht der erste Kollaps
Vor dem Aus von Cadurisch hatte es bei den Spielen bereits einen ähnlichen Vorfall gegeben. Am Ende des Verfolgungsrennens war die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold zusammengebrochen. Daraufhin beschloss der norwegische Verband, die 25-Jährige nicht mehr auf den Strecken von Zhangjiakou starten zu lassen. Somit fehlte Tandrevold auch in der Staffel.

Empfehlungen

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben.

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2022 First Avenue GmbH