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Christoph Pircher ging mit Italiens Mixed-Staffel unter. © ANSA / TOMS KALNINS

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Christoph Pircher ging mit Italiens Mixed-Staffel unter. © ANSA / TOMS KALNINS

Italiens Mixed-Staffel geht zum Abschluss unter

Zum Abschluss des Biathlon-Wochenendes in Otepää gab es bei frühlingshaften Temperaturen in Estland eine Single-Mixed-Staffel. Die Azzurri, mit Hannah Auchentaller, Christoph Pircher und Patrick Braunhofer, gingen dabei gnadenlos unter.

Mit Lukas Hofer und Lisa Vittozzi waren die beiden stärksten Azzurri bei der Single-Mixed-Staffel im Einsatz, konnten dort aber nicht das gewünschte Resultat einfahren. So ging in der Mixed-Staffel am Sonntagnachmittag eine junge, unerfahrene Staffel Italiens an den Start.


Patrick Braunhofer ging als Startläufer auf die Loipe und machte seine Sache gut. Mit 11,4 Sekunden Rückstand auf den führenden US-Amerikaner Maxime Germain übergab der Ridnauntaler auf Rang fünf liegend an Christoph Pircher. Der junge Terlaner hatte dann erheblich mehr Probleme. Zwei Strafrunden ließen Pircher weit nach hinten fallen. Fast zwei Minuten büßte Pircher auf die sensationelle US-Staffel ein, die zur Pause des Rennens bereits fast 40 Sekunden Vorsprung auf die Schweiz hatte.

Patrick Braunhofer (l.) konnte als einziger Azzurro seine Leistung abrufen. © ANSA / TOMS KALNINS

Patrick Braunhofer (l.) konnte als einziger Azzurro seine Leistung abrufen. © ANSA / TOMS KALNINS

Michela Carrara hatte die undankbare Aufgabe, die Mixed-Staffel wieder in die Spur zu bringen. Es gelang ihr nicht, im Gegenteil. Carrara musste ebenfalls zwei Mal in die Strafrunde, Italien rutschte auf Rang 17 ab. Für Schlussläuferin Hannah Auchentaller ging es folglich nur mehr um Schadensbegrenzung. Eine weitere Strafrund und Auchtaller lief als 17. ins Ziel.

Elvira Öberg führt Schweden zum Sieg

Im Kampf um den Sieg sah es lange Zeit nach einer Sensation aus. Noch beim letzten Wechsel lag die US-amerikanische Staffel vorne, ehe Schlussläuferin Margie Freed etwas die Puste ausging. Die Nervösität am Schießstand tat ihr übriges dazu, doch am Ende brachte sie die USA mit Rang 3 auf das Podest. Der Sieg ging an Schweden, wo Schlussläuferin Elvira Öberg eine überragende Leistung bot. Lena Häcki-Gross überquerte als Zweite die Ziellinie und sicherte der Schweiz einen zweiten Rang.

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