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Die Französin Julia Simon freut sich über den Sieg beim Massenstart in Antholz. © APA/afp / MARCO BERTORELLO

Julia Simon gewinnt einen packenden Massenstart in Antholz

Spannung bis zum Schluss gab es in Antholz beim Massenstart der Frauen. Während Dorothea Wierer zu viele Schießfehler machte und keine große Rolle spielte, fiel die Entscheidung um den Sieg auf der Zielgeraden.

In einem packenden Zielsprint duellierten sich Hanna Öberg und Julia Simon bis zum letzten Zentimeter um Sieg beim Massenstart in Antholz. Am Ende war die Französin eine Skispitze schneller als Öberg und feierte damit ihren dritten Weltcupsieg. Rang 3 ging an Lisa Theresa Hauser. Die Nordtirolerin aus Reith bei Kitzbühel bestätigte ihre starke Form und lief beim zweiten Rennen in Antholz zum zweiten Mal auf das Podest. In den letzten acht Weltcuprennen stand Hauser fünf Mal auf dem Siegertreppchen.


Dabei hatte vor dem letzten Schießen alles auf einen Kampf zwischen Deutschland, Norwegen und Russland ausgesehen. Doch Marte Olsbu Roeiseland, Vanessa Hinz & Co. wurde der Stehendanschlag zum Verhängnis. Die nachfolgende Gruppe um Simon nutzte die Chance, zog vorbei und ließ die Verfolgerinnen bis zum Schluss nicht mehr herankommen.

Wierer und Vittozzi zu fehlerhaft
Einen durchwachsenen Wettkampf hat Dorothea Wierer hinter sich. Die Lokalmatadorin war stark in der Loipe (sechsbeste Laufzeit), aber schwach am Schießstand.

Dorothea Wierer (2.v.l.) machte am Schießstand zu viele Fehler. © APA/afp / MARCO BERTORELLO

Fünf Fehler sind im Massenstart viel zu viel, um im Kampf um die Spitzenpositionen ein Wörtchen mitreden zu können. Am Ende belegte Wierer den 17. Platz. Ihre Teamkollegin Lisa Vittozzi, die zweite Azzurra im Teilnehmerfeld, erreichte mit vier Fehlern den 27. Rang.


Autor: cst

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