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Brisante Liebe: Hanna Öberg und Martin Ponsiluoma sind ein Paar. © Social Media

Liebes-Chaos im Biathlon schlägt hohe Wellen

In den Loipen dieser Welt wird wieder gesprintet, verfolgt, geschossen, getroffen. Kurzum: Der Biathlon-Weltcup nimmt so richtig an Fahrt auf. Vor allem das schwedische Team präsentierte sich bei den ersten Wettkämpfen in Östersund in beachtlicher Früh-Form. Die Skandinavier machen aber nicht nur sportliche Schlagzeilen.

Liebe am Arbeitsplatz ist so eine Sache. Kann gut gehen, kann aber auch zu unangenehmen Situationen führen – vor allem dann, wenn es irgendwann nicht mehr gut geht. Im Sportbereich sind Beziehungen zwischen Athleten keine Seltenheit. Erst im Sommer dieses Jahres wurde bekannt, dass Mikaela Shiffrin ihren Branchenkollegen Aleksander Aamodt Kilde liebt – und schon war das neue Glamour-Paar geboren.


Auch im Biathlon-Lager gibt es ein solches Traumduo. Die Schwedin Hanna Öberg hat ihr Herz an ihren Teamkollegen Martin Ponsiluoma verloren – das wurde im Oktober öffentlich. Klingt nach einer genialen Kombination: Sie ist die Einzel-Olympiasiegerin von 2018, er kürte sich heuer überraschend zum Weltmeister im Sprint. Beide Stars, beide erfolgreich, beide beliebt: Alles perfekt also? Wirft man einen genaueren Blick darauf, dann wird klar: Diese Biathlon-Liebe ist vieles, aber nicht frei von Brisanz.

Eine brisante Liebe
Vor einem Jahr war Öberg nämlich noch mit Jesper Nelin liiert. Dieser ist ebenfalls Biathlet, ebenfalls Teil der schwedischen Nationalmannschaft und ein guter Freund Ponsiluomas. Aber es wird noch kurioser: Im Spätherbst wurde bekannt, dass sich auch Nelin neu verliebt hat, nämlich in die schwedische Biathletin Fanny Johansson. Diese war bis vor kurzem die Freundin von – kein Scherz – Martin Ponsiluoma.
„Ich weiß nicht, ob wir noch Freunde sein können.“ Jesper Nelin

Verständlich, dass dieses Liebes-Chaos in Schweden für viel Aufregung gesorgt hat. Als die Geschichte öffentlich wurde, war das gefundenes Fressen für die skandinavischen Boulevardblätter. Vor allem eine Frage drängte sich auf: Wie wirkt sich ein solches Tohuwabohu auf die Leistung der Nationalmannschaft aus? Zumal Nelin mit der Aussage aufhorchen ließ: „Früher waren wir eine eingeschworene Truppe, aber im Moment ist die Situation anders. Ich weiß nicht, ob wir noch Freunde sein können.“
Die Witze der Konkurrenz
Zwei Biathlon-Lieben, die also für Wirbel sorgen. Der Konkurrenz ist diese Liebes-Soap jedenfalls nicht verborgen geblieben. Die Norwegerinnen Ingrid Landmark Tandrevold und Tiril Eckhoff amüsierten sich darüber bei ihrem gemeinsamen Podcast prächtig und meinten: „Das Witzigste ist, dass es im Biathlon auch gemischte Staffeln gibt. Wie episch wäre das? Hanna (Öberg) übergibt an Jesper Nelin, der dann Martin Ponsiluoma ins Rennen schickt.“ Mit Kommentaren dieser Art müssen Hanna Öberg & Co. in Zukunft wohl oder übel leben müssen.

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