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Lukas Hofer (rechts) feierte in Nove Mesto eine Rückkehr aufs Podium. © APA/afp / MICHAL CIZEK

Lukas Hofer: „Fühle mich noch nicht alt“

Lukas Hofer hat beim Sprint in Nove Mesto erstmals seit knapp 2 Jahren wieder bei einem Einzelrennen das Podest erklommen. Nach dem Wettkampf war der Montaler überglücklich.

„Ich war in diesem Winter oftmals nahe dran. Natürlich kann das manchmal auch schmerzen. Ich habe aber an jedem noch so kleinem Detail gearbeitet, um die Lücke zu schließen und wieder am Podest stehen zu können. Aber das ist nicht so einfach, da die Konkurrenz bei den Herren immer stärker wird. Man kann sich nahezu keinen Fehler erlauben und muss sowohl am Schießstand als auch auf der Loipe höchst fokussiert sein“, erklärte Hofer, der in dieser Saison bereits mit der Staffel einen 3. Platz erreicht hatte.


„Ich habe mich heute bereits vor dem Start gut gefühlt. Nach meinem fehlerfreien Stehendschießen hat, so glaube ich, jeder TV-Zuseher mein strahlendes Gesicht gesehen“, sagte ein erleichterter Hofer.

>>>Hofer sprintet aufs Podest: Hier geht’s zum Rennbericht<<<

Auf die Frage, was er sich für die Verfolgung am Samstag ausrechne, antwortete Hofer: „Die letzten Verfolgungsrennen fühlten sich wie Massenstarts an, weil das Feld nach dem Sprint zumeist so nahe beisammen war. Auch diesmal haben sich die Top-60 beinahe innerhalb von nur 2 Minuten klassiert. Dementsprechend ist alles offen. Ich freue mich einfach auf das Rennen und hoffe auf gute Bedingungen.“

Hofer blickt positiv in die Zukunft
Am Ende der Pressekonferenz wurde Hofer noch auf die erfolgreichen Resultate von Italiens Biathleten bei der Jugend- und Junioren-WM in Obertlliach angesprochen. Dazu sagte der 31-Jährige: „Ich blicke natürlich mit großer Freude auf diese tollen Ergebnisse. Das spricht für die gute Arbeit im italienischen Biathlon. Auch Tommaso Giacomel und Didier Bionaz haben in dieser Weltcup-Saison große Fortschritte gemacht. Ich denke, dass Italien im Biathlon vor einer erfolgreichen Zukunft steht. Ich selbst fühle mich noch nicht alt, obwohl ich viele Rennen auf dem Buckel habe (schmunzelt).“

Autor: dl

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