e Biathlon

Lukas Hofer (links) mit Martin Fourcade und Andreas Birnbacher

Lukas Hofer widmet Podium seinem verstorbenen Vater

Lukas Hofer und Khanty Mansiysk, das passt einfach. Nach WM-Bronze vor zwei Jahren hat er am Freitagnachmittag sein bestes Weltcupergebnis eingefahren – er belegte im Sprint Platz zwei. SportNews hat die erste Reaktion der 23-Jährigen aus Montal.

„Vielleicht ist es die Luft, die mir hier so gut tut. Spaß beiseite, endlich ist mir einmal das Schießen aufgegangen. Ich stand heuer schon oft davor aufs Podium zu laufen und habe dann immer einen Fehler gemacht. Dieses Mal ist aber alles gut gegangen. Fourcade ist derzeit in einer eigenen Liga. Er läuft super und ist auch am Schießstand sehr sicher“,wird Lukas Hofer vom italienischen Wintersportverband FISI zitiert.

Das Podium widme er seinemim vergangenen Jahr verstorbenen Vater. „Es war für mich eine sehr schwierige Saison heuer. Nach dem Tod meines Vaters Franz habe ich eine Weile gebraucht, bis mich mental gefangen habe.Um Weihnachten ist es dann besser gegangen, als ich den richtigen Weg gefunden habe. Ich bin überglücklich, dass es nun endlich geklappt hat. Nun habe ich noch zwei weitere Möglichkeiten, um die Saison noch besser abzuschließen, und zwar beim Verfolgungsrennen und im Massenstart, wo es Mann gegen Mann geht und ich mich sehr wohl fühle. Fourcade ist sicher der Favorit, aber wir müssen bereit sein und jede kleine Chance ausnutzen“, so der Pusterer Biathlet abschließend.

Autor: sportnews

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