
Eine norwegische Biathletin hat sich verabschiedet. © Instagram
Das frühe Ende einer skurrilen Biathlon-Karriere
Nach der Wintersportsaison gibt es in der Biathlon-Welt einen weiteren Rücktritt. Eine Norwegerin beendet ihre (kuriose) Karriere.
17. April 2026
Von: det
Es war im Dezember 2023, als in der Biathlon-Welt eine gewisse Marit Ishol Skogan eine besondere Geschichte schrieb. Im Alter von 25 Jahren absolvierte die Norwegerin ihre ersten Weltcuprennen und benötigte genau acht Wettkämpfe, um erstmals aufs Podest zu laufen. Das Kuriose daran: Skogan arbeitete in jener Zeit parallel als Verkäuferin bei einem Sportartikelhändler in Lillehammer.
Nachdem Skogan damals in Lenzerheide auf Rang 3 gelaufen war, erklärte sie anschließend: „Ich habe ziemlich viele Schichten verpasst und werde jetzt drei Tage arbeiten. Eigentlich sollte ich im Januar ein paar Schichten abdecken, aber das hängt davon ab, ob sich diese mit den Rennen überschneiden“, so die Norwegerin.
Marit Ishol Skogan holte im Dezember 2023 einen dritten Platz im Weltcup. © AFP / FABRICE COFFRINI
Skogan gehörte damals nicht der Nationalmannschaft an, fiel auch im IBU-Cup nie sonderlich auf, lief sich in den Vorbereitungsrennen aber völlig überraschend in den Fokus, sodass sie ihre Weltcupchance bekam und auch nutzte. Allerdings sollte es bei diesem Höhenflug bleiben.
Nun ist Schluss
Die großen Erfolgserlebnisse im Weltcup blieben in der Folge aus, und auch im zweitklassigen IBU-Cup lief es bald nicht mehr nach Wunsch. Nun hat Skogan die Reißleine gezogen und im Alter von 27 Jahren ihre Karriere beendet.„Das hier fühlt sich sehr seltsam an, aber gleichzeitig auch ziemlich gut. Nach 20 Jahren im Biathlon – mit Höhen und Tiefen, aber vor allem mit vielen schönen Erinnerungen – habe ich mich entschieden, mein Biathlon-Abenteuer zu beenden“, schrieb Skogan zum Abschied auf Instagram.
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