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Emotionaler Abschied von der Biathlon-Bühne. © APA / BARBARA GINDL

Mit 28 Jahren: Biathletin zieht Schlussstrich

In der Biathlon-Szene hat es nach dem Olympia-Winter einige Rücktritte gegeben. In dieser Woche ist ein weiteres, emotionales Karriereende dazugekommen.

„Es ist Zeit, Goodbye zu sagen und der Magie der Neubeginne zu trauen“: Mit diesen Worten leitet Christina Rieder ihre Abschiedsbotschaft auf den sozialen Medien ein. Die Salzburgerin hat sich im Alter von nur 28 Jahren von der Biathlon-Bühne verabschiedet und ist nach Julian Eberhard der zweite namhafte Rücktritt im österreichischen Team.


Rieder war Jahrgangskollegin und Klassenkameradin von Weltmeisterin Lisa Theresa Hauser und hat seit 2012 an 99 Weltcuprennen teilgenommen. Zuletzt machten ihr jedoch Rückenprobleme zu schaffen, deshalb fuhr sie auch nicht nach Peking zu den Olympischen Spielen. Trotzdem fällt das Fazit der Salzburgerin positiv aus. „Es war eine geniale Zeit und ich werde immer mit einem Lächeln im Gesicht zurückblicken“, schreibt sie.

Bestes Ergebnis in Antholz
Christina Rieder sorgte vor allem in jungen Jahren auf Aufsehen. 2012 holte sie Staffel-Bronze bei der Junioren-WM, 2015 gab es Einzel-Silber bei der Europameisterschaft, im selben Jahr krallte sich die sichere Schützin die Einzel-Gesamtwertung im IBU-Cup. Ihr bestes Ergebnis auf der großen Biathlon-Bühne verbuchte Rieder ausgerechnet in Antholz: Dort wurde sie im WM-Einzelrennen 2020 starke Siebte. „Danke an alle, die mich auf meinem Weg begleitet und unterstützt haben. Dank euch konnte ich meinen Traum über all die Jahre leben“, lauten die emotionalen Worte.

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