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Nach einem fulminanten letzten Stehendschießen wusste Justine Braisaz-Bouchet schon, dass es für den ersten Staffelsieg seit drei Jahren reichen wird. © APA/afp / FREDRIK SANDBERG

Mit einem Lächeln zum Sieg: Les Bleus sind eine Klasse für sich

Die französische Frauenstaffel war in Östersund eine Klasse für sich. Mit fast einer Minute Vorsprung fuhr Justine Braisaz-Bouchet über die Ziellinie und machte damit den ersten Sieg für Frankreich seit fast drei Jahren perfekt. Die Staffel Italiens machte kein schlechtes Rennen, doch ausgerechnet Topstar Dorothea Wierer musste in die Strafrunde.

Nur vier Schießfehler und eine Topleistung in der Loipe (nur Schweden lief schneller) brachten den Französinnen den Sieg. Von Anfang an lief Frankreich in der Spitzengruppe. Spätestens als Julia Simon beim letzten Wechsel an Braisaz-Bouchet übergab, gab es keine Zweifel an der Siegerstaffel mehr.


Dahinter entwickelte sich ein spannendes Rennen. Die Belarussinnen um Schlussläuferin Hanna Sola profitierten von einer guten Schießleistung (6 Fehler) und waren stets auf Podestkurs. Am Ende wurde es Rang 2 hinter Frankreich und vor Schweden, bei denen sich Hanna Öberg im Schlusssprint gegen die Norwegerin Marte Olsu Roeiseland durchsetzen konnte.

Wierer lässt bei den Azzurre aus
Bei den Azzurre (Rang 6) konnte nur Lisa Vittozzi, die auf Rang 2 liegend an Dorothea Wierer übergab, eine Topleistung abrufen. Die Südtirolerin lief gut, hatte aber beim Stehendschießen enorme Probleme und musste in die Strafrunde. Damit ist in einer Staffel (außer man hat wie Schweden lauter Topläuferinnen) nichts zu gewinnen. Umso bemerkenswerter ist es, dass die jungen Samuela Comola und Michela Carrara ihre Staffel auf Kurs hielten und gegenüber Wierer sogar einen Rang gutmachen konnten (von 7 auf 6).

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