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Biathlon-Star Johannes Thingnes Bø mit seiner Ehefrau.

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Biathlon-Star Johannes Thingnes Bø mit seiner Ehefrau.

Mit seiner Ehefrau: Johannes Thingnes Bø hat neuen Job

Biathlon-Ikone Johannes Thingnes Bø sorgt mit einem neuen Projekt für mächtig Aufsehen: Mit seiner Frau geht er nun nämlich neue Wege.

Fünf Olympiasiege, 43 (!) Medaillen bei Weltmeisterschaften, dazu fünf Gesamtweltcupsiege: Es ist schlicht beeindruckend, was Johannes Thingnes Bø während seiner Karriere als Biathlet erreicht hat. Der 32-jährige Norweger gilt als Ikone seiner Sportart, für viele ist er sogar der größte Skijäger, den es jemals gegeben hat.


Seit einem Jahr befindet sich der Familienvater jedoch im Biathlon-Ruhestand. Ruhig wird es um Bø deshalb aber nicht. In der vergangenen Saison war der Norweger als TV-Experte tätig, nun nimmt er ein ganz neues Projekt in Angriff: Gemeinsam mit seiner Ehefrau Hedda Dæhli Bø und einer weiteren Freundin eröffnet der Skijäger im Herbst eine Weinbar.

Biathlon-Ikone Johannes Thingnes Bø. © ANSA / ANDREA SOLERO

Biathlon-Ikone Johannes Thingnes Bø. © ANSA / ANDREA SOLERO


„Seit ich aufgehört habe, habe ich darüber nachgedacht, ob es möglich ist, etwas Eigenes aufzubauen – und einen eigenen Arbeitsplatz zu schaffen. Wir möchten einen spannenden Ort mitten im Zentrum von Kongsvinger schaffen“, sagt er gegenüber Dagbladet.

Wie die Vorbereitung auf die Saison

Bø wohnt mit seiner Familie seit 2021 in der kleinen Gemeinde Kongsvinger, und genau dort soll sein neues Projekt mit dem Namen Vingeriet entstehen. Geplant ist ein Lokal mit kleinen Gerichten und einer bis spät in die Nacht geöffneten Lounge. „Das ist eine völlig neue Art von Herausforderung für uns. Eine neue Richtung im Leben. Es fühlt sich ein bisschen an wie die Vorbereitung auf einen Saisonstart.“



Mit einem Augenzwinkern sagt Bø: „Die Karriere als Biathlet war nur die Vorbereitung. Ehrlich gesagt war das viel zu leicht. Das hier wird knallhart. Es gibt noch sehr viel zu tun.“ Der Ex-Biathlet selbst wird als Miteigentümer selbst Hand im Lokal anlegen, allerdings stellt er klar: „Barkeeper werde ich nicht.“ Dass ausgerechnet Bø eine Weinbar eröffnet, ist vielleicht kein Zufall. Der Norweger war in seiner Karriere nämlich bekannt dafür, dass er nach Siegen auch mal ausgelassen feierte.

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