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Dorothea Wierer (l.) und Lisa Vittozzi (r.) liefen in Slowenien aufs Podest. © APA/afp / JURE MAKOVEC

Nächster Glanzmoment: Italiens Biathleten wieder vorne dabei

Was für ein Start der heimischen Biathleten ins neue Jahr! Das von Dorothea Wierer angeführte Quartett aus Italien stürmte in der Mixed-Staffel ganz nach oben und krönte somit eine fabelhafte Weltcup-Woche auf der Pokljuka-Hochebene in Slowenien.

Nach Wierers zwei Podiumsplätzen in Sprint und Verfolgung, sowie das Vordringen des Trentiners Tommaso Giacomels in die Weltspitze gab es auch im letzten Bewerb des Wochenendes Grund zur Freude: Didier Bionaz, Giacomel, Wierer und Lisa Vittozzi belegten in der gemischten Staffel den zweiten Platz.


Besser als das Quartett der Azzurri waren nur Fabien Claude, Quentin Fillon Maillet, Anais Chevalier-Bouchet und Julia Simon aus Frankreich, die förmlich in einer eigenen Liga liefen. Sie gewannen mit einem Vorsprung von 24,6 Sekunden. Das Feld dahinter führte Italien souverän an. Alle vier Starter boten sowohl am Schießstand, als auch in der Loipe eine glänzende Vorstellung.

Vittozzi zeigt Nervenstärke

Den Anfang machten die beiden 22-jährigen Bionaz und Giacomel, die jeweils zwei Mal nachladen mussten, aber dennoch den Grundstein für die Podiumsplatzierung legten. Bionaz übergab als Sechster, der unglaublich formstarke Giacomel führte Italien daraufhin an die Spitze. Bionaz sollte später seine erste Podiumsplatzierung im Weltcup bejubeln.

Tommaso Giacomel führte Italien auf Platz 1. © ANSA / IGOR KUPLJENIK


Dass Italien den Top-3-Rang eintütete, lag in der Folge an Wierer und Vittozzi. Die Ausnahmekönnerin aus Rasen musste Chevalier-Bouchet nach zwei Nachladern ziehen lassen, schüttelte zugleich aber Schweiz, Schweden und Deutschland ab. Die dieses Mal äußerst coole Vittozzi verteidigte den zweiten Platz dann mit einer nervenstarken Vorstellung am Schießstand. Sie verschoss bei zehn Versuchen nur eine einzige Patrone. Der drittplatzierten Schwedin Elvira Öberg wurde so keine Chance gelassen, Italien noch abzufangen.

Italiens Biathlon-Team übersiedelt nun mit mächtig Selbstvertrauen im Gepäck direkt nach Ruhpolding, wo ab Mittwoch die nächste Weltcupetappe ausgetragen wird. In der Folge wartet der Weltcup in Antholz und die WM in Oberhof.

Das Ergebnis:




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