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Lisa Vittozzi läuft sich für Olympia richtig warm. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ

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Lisa Vittozzi läuft sich für Olympia richtig warm. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ

Nächstes Podest: Lisa Vittozzi glänzt in Ruhpolding

Es läuft für Italiens Biathletinnen! Nur zwei Tage nach dem zweiten Platz der Damen-Staffel setzten die Azzurre beim Weltcup in Ruhpolding das nächste Ausrufezeichen. Dieses Mal strahlte Lisa Vittozzi.

Lisa Vittozzi lief am Freitag im Sprint über 7,5 Kilometer auf den dritten Platz. Es war dies ihre zweite Podestplatzierung in diesem Winter – und zugleich bereits Italiens zehntes Einzelpodium. Alle Top-3-Ränge gehen auf das Konto von Tommaso Giacomel (5), Dorothea Wierer (3) und Vittozzi.


Zum Rennen in Ruhpolding: Diesem drückten in erster Linie die Biathletinnen aus Schweden ihren Stempel auf, nämlich Hanna Öberg und Elvira Öberg. Beide leisteten sich keine Schießfehler, beide waren in der Loipe ungemein schnell. Die ältere der beiden Öberg-Sisters, die 30-jährige Hanna, holte sich in überragenden 19:10,7 Minuten den Sieg. Sie war um 7,4 Sekunden schneller als die ebenfalls fehlerfreie Französin Lou Jeanmonnot.

Hanna Öberg zog an den Konkurrentinnen vorbei. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ

Hanna Öberg zog an den Konkurrentinnen vorbei. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ


Elvira Öberg dagegen musste sich mit Platz vier zufriedengeben – und das lag an Lisa Vittozzis Gala-Auftritt am Schießstand. Sie ließ alle zehn Scheiben fallen und das im Rekordtempo von 39,9 Sekunden. Zum Vergleich: Die zweitschnellste Schützin im Feld, Dorothea Wierer, benötigte in den beiden Einheiten insgesamt sechs Sekunden mehr. Dass es für Vittozzi dennoch nicht zum zweiten Saisonsieg gereicht hat, lag daran, dass sie in der Loipe nicht zu den Allerbesten zählte.

Wierer baut im Finish ab

Dasselbe gilt für Wierer, die sich im zweiten Schießen ihren einzigen Fehler leistete und danach auf der Schlussrunde völlig abreißen ließ. Am Ende belegte die 35 Jahre alte Südtirolerin den 17. Platz.

Dorothea Wierer patzte im Stehendschießen. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ

Dorothea Wierer patzte im Stehendschießen. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ


Wierer wird nun versuchen, ihre Kraftreserven zu füllen und am Sonntag in der Verfolgung nochmal anzugreifen. Die selbe Devise verfolgen Hannah Auchentaller und Linda Zingerle, die sich ebenfalls für den Weltcup-Abschluss in Ruhpolding qualifizierten. Auchentaller leistete sich einen Fehler im Stehendschießen, kam aber nicht über Platz 33 hinaus. Zingerle, die nach Rebecca Passlers Ausfall nach Bayern nachgereist war, verpasste zwar die Punkteränge, schaffte es nach zwei Schießfehlern aber als 55. noch in die Top 60.

Weiter geht es beim Weltcup in Ruhpolding am Samstag mit dem Sprint der Männer. Dort gehen neben Weltcup-Leader Tommaso Giacomel auch die beiden Südtiroler Patrick Braunhofer und Lukas Hofer an den Start. Am Sonntag bilden die Verfolger den großen Abschluss.


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