
Lisa Vittozzi behielt die Nerven. © ANSA / TOMS KALNINS
Nervenstark: Vittozzi triumphiert in der Verfolgung
Lisa Vittozzi setzte sich bei schwierigen Windverhältnissen in der Verfolgung von Otepää (Estland) vor Suvi Minkkinen und Lou Jeanmonnot durch und feierte damit ihren neunten Weltcupsieg.
14. März 2026
Von: tu
Die 31-Jährige war mit nur drei Sekunden Rückstand auf Julia Simon ins Rennen gegangen und setzte sich trotz schwieriger Bedingungen am Ende souverän durch. Hinter der Azzurra (2 Fehler) sicherten sich Suvi Minkkinen Rang zwei (1 Fehler/+26,2 Sekunden) und Lou Jeanmonnot Platz drei (1 Fehler/+26,9). Bei frühlingshaften Temperaturen und wechselhaftem Wind entwickelte sich von Beginn an ein spannendes Rennen, in dem Vittozzi im Verglich mit der Konkurrenz vor allem am Schießstand kühlen Kopf bewahrte.
Gemeinsam mit Julia Simon setzte sich Vittozzi schon früh vom Feld ab, ehe beide beim ersten Liegendschießen je einmal patzten. Im zweiten Anschlag blieben Vittozzi, Simon und Jeanmonnot fehlerfrei, während es im restlichen Feld wegen des Windes immer wieder Fehler setzte. Im dritten Schießen drehte Vittozzi dann auf und erzwang die Entscheidung: Während Simon zweimal daneben schoss, räumte die Azzurra alles ab und übernahm die Führung.
Am Schießstand blieb Vittozzi (rechts) eiskalt, während Simon (links) die Nerven versagten. © ANSA / TOMS KALNINS
Auch beim letzten Schießen musste Vittozzi zwar noch einmal in die Strafrunde, doch der Sieg geriet nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Simon ließ gleich drei Scheiben stehen (insgesamt 6 Fehler/Platz 9) und kegelte sich selbst aus dem Rennen um die Spitzenpositionen, während auch Jeanmonnot einmal patzte. So brachte die Azzurra ihren Vorsprung sicher ins Ziel.
Der Kampf um die Kristallkugeln
Spannend blieb es dahinter im Kampf um Rang zwei. Jeanmonnot und Minkkinen lieferten sich ein enges Duell, nachdem beide im gesamten Rennen nur einen Fehler geschossen hatten. Auf den letzten Metern hatte die Finnin jedoch die stärkeren Beine und schnappte sich im Zielsprint noch den zweiten Platz. Damit baute sie ihren Vorsprung in der Verfolgungswertung auf Jeanmonnot aus und machte auch in der Gesamtwertung etwas Boden gut.Minkkinen holte mit einer tollen Schlussrunde den zweiten Platz. © ANSA / TOMS KALNINS
Aus Südtiroler Sicht zeigte Hannah Auchentaller unter den schwierigen Bedingungen ein ordentliches Rennen. Nach einem fehlerfreien ersten Schießen und einem weiteren Nuller beim ersten Stehendanschlag hielt sie sich lange gut, ehe sie sich beim letzten Schießen noch zwei Fehler leistete. Mit insgesamt drei Fehlern landete sie am Ende auf Rang 22. Rebecca Passler kam mit insgesamt fünf Fehlern auf Platz 25.
Das Ergebnis
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