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Mit dem Gelben Trikot im Gepäck tritt Lisa Hauser bei ihrem Heimweltcup in Hochfilzen an. © APA/afp / FREDRIK SANDBERG

Nordtirols Biathlon-Star Hauser vor Heimweltcup: „Man ist angespannter“

Biathletin Lisa Hauser will wie in Östersund auch beim Heimweltcup zuschlagen. Die Nordtirolerin ist seit Jänner quasi Stammgast auf dem Podest, ein Stockerlplatz in Hochfilzen fehlt in ihrer mittlerweile bereits stolzen Erfolgssammlung noch.

Mit Sprint und Verfolgung bieten sich ab Freitag zwei Chancen. Dass sie bereits früh im Olympiawinter in Hochform ist, hat die Weltmeisterin in Schweden mit ihrem ersten Sprintsieg sowie zweiten und vierten Plätzen eindrucksvoll bewiesen. Als sichtbaren Erfolgsnachweis darf sie im Pillerseetal als Gesamtweltcupführende antreten.


„Mit dem Gelben Trikot nach Hause zu kommen, das übersteigt natürlich alle meine Erwartungen. Ich hätte mir nie gedacht, dass der Saisonstart für mich so erfolgreich sein könnte“, betonte Hauser vor den ersten Trainings auf der Heimstrecke. Damit einhergehend steigt aber auch die Erwartungshaltung. „Man ist angespannter, die Aufmerksamkeit ist natürlich größer. Das ist sicher etwas stressiger für mich, als einen Weltcup in Schweden zu laufen“, weiß Hauser. Dass man wegen des Lockdowns wie im Vorjahr ohne die Anfeuerung der Fans auskommen muss, sei sehr bedauerlich. „Ich wäre wahnsinnig gern in Gelb vor meinen Leuten gelaufen.“

Lisa Hauser hat einen optimalen Auftakt in Östersund hinter sich. © ANSA / FREDRIK SANDBERG

So richtig in Schwung kam sie damals erst nach dem Heimweltcup, als die Topschützin dank schnelleren Laufzeiten im Jänner ihre ersten Podestplätze holte. Und ihre Saison später dann noch mit Gold und Silber bei der WM krönte. Auch in der neuen Saison glänzte sie schon mit präzisem Schießen und großteils starken Laufzeiten.

Ausgerechnet in Hochfilzen machten ihr aber auch schon einige Male zu viele Fehlschüsse zu schaffen, die Heim-WM 2017 ist ihr noch in schlechter Erinnerung. „Auch wenn ich den Schießstand in- und auswendig kenne, hat er mich in den vergangenen Jahren auch schon einiges an Nerven gekostet. Hochfilzen ist nicht immer einfach für mich.“

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