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Lukas Hofer gefällt die Olympiastrecke in Sotschi ausgezeichnet

Olympiastrecke unter Kritik – Lukas Hofer: „Mir gefällt sie extrem gut“

Nachdem der Biathlon-Tross Sotschi verlassen hat, wurde von vielen Athleten Kritik zur Strecke in Krasnaja Poljana laut, auf denen es in einem Jahr um die Olympiamedaillen gehen soll. Lukas Hofer spricht sich zwar für eine Entschärfung von einigen, wenigen Passagen aus – hofft gleichzeitig aber, dass das Profil der Olympiastrecke unverändert bleibe.

Beim Olympiatest am Wochenende in Sotschi gab es auf der selektiven Strecke zahlreiche Stürze. Diese zogen zum Teil heftige Kritik von Seiten der Athleten mit sich. Weltcup-Dominator Martin Fourcade aus Frankreich wurde am Montag auf der Webseite des ORF mit den Worten zitiert: „Die Verantwortlichen müssen hier ganz sicher noch etwas machen. Im Einzel war ich der Einzige in unserem Team, der nicht gestürzt ist.“

Überhaupt nicht dramatisch sieht es Lukas Hofer. Der Montaler ist zwar der Meinung, dass die Strecke anspruchsvoll und schwierig sei. „Das ist sie aber für alle Athleten. Mir persönlich hat sie extrem gut gefallen, weil die ganze Zeit über zu arbeiten ist. Es geht ständig auf und nieder, gleichzeitig sind auch die Flachpassagen schwierig.“

Deshalb hoffe der 23-jährige Südtiroler, dass die Olympiastrecke in Krasnaja Poljana vom Profil her nicht geändert werde. „Einige Verbesserungen sind sicher vorzunehmen, wie zum Beispiel die Entschärfung einiger Kurven. Auch ein paar Anstiege sollten nicht mehr in den Hang hineinhängen. Aber das sind nur Kleinigkeiten“, so Hofer weiter, der die Olympiastrecke von 2014 als neue Herausforderung sehe.

Schließlich habe es auch auf anderen Loipen Tücken gegeben. „Ich bin mir nicht sicher, dass die 20 Kilometer in Ruhpolding viel leichter waren mit den vielen Flach- und Anstiegspassagen. Oder Fort Kent, wo der Anstieg überhaupt nicht mehr aufhört“, gibt Hofer abschließend zu Bedenken.

Autor: sportnews

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