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Patrick Braunhofer will den nächsten Schritt machen. © lm

Patrick Braunhofer: „Luki ist ein sehr hilfsbereiter Mensch“

Patrick Braunhofer ist seit gut zwei Jahren immer mal wieder im Biathlon-Weltcup dabei, wobei er noch auf den endgültigen Durchbruch wartet. Im Gespräch mit SportNews spricht der Ridnauner über seine derzeitige Form, das Verhältnis zu Teamkollege Lukas Hofer und sein großes Fernziel.

Patrick Braunhofer konnte kürzlich bei den Biathlon-Italienmeisterschaften im Skiroll mit den Plätzen zwei und drei aufzeigen. „Ich fühle mich gut und die Zeiten haben gepasst“, meinte der 23-Jährige dazu. Sein großes Ziel sei es, die derzeitige Form über den Winter über zu konservieren. Genau das ist laut Braunhofer die Krux in diesem Sport: „Wenn man im Sommer zu viel trainiert, kann es sein, dass man im Winter in ein Loch fällt.“


Noch am Donnerstag beginnt für die Biathleten ein weiteres gemeinsames Trainingslager am Lavazéjoch. Braunhofer gehört seit 2 Jahren dem A-Kader an. Dort profitiert er auch von der Erfahrung eines Lukas Hofers. „Von Luki habe ich viel gelernt und auch abgeschaut. Er ist ein sehr hilfsbereiter Mensch und gibt mir viele Tipps – auch von sich aus. Noch dazu ist er einfach ein Weltklasse-Athlet“, schwärmte Braunhofer.

Braunhofers Stärken liegen am Schießstand
Sein Ziel sei es, sich vor allem physisch zu verbessern: „Ich hoffe, dass sich das harte Training über die nächsten drei bis vier Jahre bezahlt macht. Ich muss mich in der Loipe definitiv verbessern. Meine Stärken liegen eher am Schießstand. Dort habe ich im Sommer vor allem versucht an der Schnelligkeit zu arbeiten“.
„Bis dahin vergehen noch einige Monate und es kann noch so viel passieren.“ Patrick Braunhofer über seine Chancen, bei Olympia in Peking dabei zu sein

Im Biathlon-Nationalteam der Herren finden sich mit Hofer, Dominik Windisch, Thomas Bormolini oder den beiden jungen Wilden Tommaso Giacomel und Didier Bionaz viele gute Athleten wieder. Deshalb wird es für Braunhofer nicht einfach, sich für die Olympischen Spiele in Peking zu qualifizieren. „Bis dahin vergehen noch vier bis fünf Monate und es kann noch so viel passieren.“

Eine echte Einheit: Italiens Biathlon-Nationalteam. © Lukas Hofer



Zunächst möchte sich Braunhofer für den Weltcup-Auftakt Ende November in Östersund qualifizieren. Dafür werden die Azzurri in den Wochen zuvor in Idre (ebenfalls in Schweden) ein paar Ausscheidungsrennen machen. Angesprochen auf seine Ziele im Weltcup, meinte Braunhofer: „Mein Ziel ist es heuer, im Sprint mich erstmals für die Top-60 qualifizieren. Dann könnte ich auch in der Verfolgung an den Start gehen und weitere Erfahrungen sammeln.“
Braunhofer träumt von Olympia 2026
Auf die Frage, wie sehr Olympia 2026 in Mailand-Cortina (dort werden die Biathlon-Wettkämpfe in Antholz ausgetragen) in seinem Hinterkopf herumschwirrt, entgegnete der Wipptaler: „Das ist natürlich das Hauptziel meiner Karriere. Etwas größeres als eine Heim-Olympiade gibt es nicht. Ob ich dieses Ziel am Ende erreichen werde, steht noch in den Sternen. Aber ich werde alles dafür geben.“

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