
Der Doping-Albtraum ist für Rebecca Passler zu Ende. © Teyssot / Pierre TEYSSOT
Paukenschlag! Rebecca Passler darf zu Olympia
Die Doping-Suspendierung um Rebecca Passler hat in den letzten Tagen hohe Wellen geschlagen. Jetzt gibt es eine plötzliche Kehrtwende: Die Antholzerin darf zu Olympia!
13. Februar 2026
Von: det/fop
Diese Nachricht hat am Freitagvormittag eingeschlagen wie eine Bombe: Rebecca Passlers Suspendierung ist aufgehoben worden! Mit ihren Anwälten zog die 24-Jährige vor das Berufungsgericht von Italiens Anti-Doping-Behörde NADO – und bekam Recht.
Passler wurde kurz vor den Olympischen Spielen positiv auf den verbotenen Wirkstoff Letrozol getestet. Die Biathletin argumentierte in ihrer Causa, es habe sich um einen Fall der Verunreinigung gehandelt, sie treffe keine Schuld. Das hat nun auch das Gericht bestätigt.
Rebecca Passler darf in Antholz starten. © ANSA / ANDREA SOLERO / Z28
Zuvor war die Südtirolerin beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) abgeblitzt. Dieser erklärte sich nämlich für „nicht zuständig“ und verwies an die NADO, die den positiven Dopingtest am 26. Januar durchgeführt hatte. Diese gab der Antholzerin nun recht.
„Danke an alle, die mich unterstützt haben“ Rebecca Passler
Passler darf also doch noch zu Olympia. Sie wird am Montag zur Mannschaft stoßen. „Es waren sehr schwierige Tage, ich habe aber immer an meine Unschuld geglaubt. Danke an alle, die mich unterstützt haben. Jetzt kann ich mich endlich zu 100 Prozent auf Biathlon konzentrieren“, so Passler in einer ersten Stellungnahme.
Darf Passler in der Staffel ran?
Am Freitagnachmittag wird sich auch Italiens Biathlon-Chef Klaus Höllrigl zur Causa äußern. Offen ist nämlich noch, ob Passler tatsächlich in Antholz zum Einsatz kommt. Ihre einzige Chance ist die Staffel am Mittwoch, in der die Schnellschützin den Winter über immer gesetzt war. Für den Massenstart am abschließenden Wochenende ist sie nicht startberechtigt.>>> Hier geht's zu unserem Olympia-Spezial <<<
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