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Dorothea Wierer strahlte vom Podest. © ANSA / IGOR KUPLJENIK

Podium: Wierer in Pokljuka eiskalt

Dorothea Wierer zeigte im ersten Rennen des neuen Jahres sogleich stark auf und feierte ein Erfolgserlebnis. Das Gegenteil war der Fall für Lisa Vittozzi.

Dorothea Wierer kam gestärkt aus der kurzen Pause zurück und bewies mit ihrem dritten Platz beim Sprint in Pokljuka (Slowenien), dass ihre Formkurve nach oben zeigt. Mit einer grandiosen Schießleistung musste sich die Niederrasnerin nur der blitzschnellen Schwedin Elvira Öberg, die ihren sechsten Karriere-Sieg feierte, und der Gesamtweltcup-Führenden Julia Simon aus Frankreich geschlagen geben. Lisa Vittozzi erlebte indes ein absolutes Albtraum-Rennen.


Wierer war auf dem Schießstand so sicher wie eh und je und versenkte alle zehn Schüsse punktgenau im Ziel. In unbeschreiblicher Manier schoss die Niederraserin in Windeseile ihre Patronen ab und lief nach dem zweiten Schießen ganz vorne mit. Doch Öberg und Simon (+6.9 Sekunden), die ebenfalls fehlerlos blieben, waren auf der Loipe einfach eine Nummer zu groß und ließen die Südtirolerin auf dem letzten Abschnitt hinter sich. Schlussendlich landete Wierer mit einem Rückstand von 18,7 Sekunden auf die Schwedin auf dem dritten Podiumsplatz.


Elvira Öberg war am Donnerstag nicht zu schlagen. © AFP / TAAVI NAGEL


Nichts klappen wollte hingegen bei der bisher besten Azzurra des Winters Lisa Vittozzi (+2.43,1 Minuten). Schon beim ersten Anschlag (liegend) schoss sich die 27-Jährige katastrophal aus dem Rennen. Gleich viermal zielte sie daneben, stand wieder auf und blickte verwirrt in Richtung ihrer Trainer. Doch es war Realität. Auch stehend verfehlte Vittozzi zwei Scheiben und qualifizierte sich damit auf Platz 65 nicht einmal für die Verfolgung am Samstag um 11.30 Uhr.

Auch Passler und Sanfilippo lassen Federn

Ähnliches widerfuhr Rebecca Passler (+3.41,8 Minuten/Platz 75), die ebenfalls am Schießstand schwächelte und mit fünf Fehlern keine gute Leistung Leistung ablieferte. Sie ist am Samstag auch nicht dabei. Federica Sanfilippo (+2.03,4 Minuten/Platz 47) landete bei ihrer Rückkehr in den Biathlon-Weltcup nach drei Fehlern im soliden Mittelfeld.

Die Ergebnisse

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