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Johannes Kühn tritt zurück. © AFP / TOBIAS SCHWARZ

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Johannes Kühn tritt zurück. © AFP / TOBIAS SCHWARZ

Prominenter Rücktritt im deutschen Biathlon-Team

„Normalerweise geht heute das Training für den nächsten Winter los. Dieses Jahr ohne mich.“ Mit diesen Worten erklärte ein deutscher Biathlet am Freitag seinen Rücktritt.

Deutschlands Biathlon-Herren waren in den letzten Jahren nicht erfolgsverwöhnt. Einer, der jedoch immer wieder mit Achtungserfolgen aufwarten ließ, war Johannes Kühn. Künftig muss die Biathlon-Nation jedoch ohne den Bayern auskommen, da er sich am Freitag mit einer emotionalen Abschiedsbotschaft von der großen Bühne verabschiedete.


„Nach 24 Jahren Biathlon ist es Zeit, meine aktive Karriere zu beenden“, schreibt Kühn in den sozialen Medien. „Als kleiner Junge hat man seinen Vorbildern vor dem TV zugesehen und mitgefiebert. Vor 14 Jahren war ich das erste Mal im Weltcup dabei. Ich durfte zu einigen Weltmeisterschaften, zu zwei Olympischen Spielen und über 200-mal im Weltcup starten. Als Kind hätte man von so einer Karriere nur geträumt.“

Feierte in Hochfilzen seinen einzigen Weltcupsieg: Johannes Kühn © AFP / JOE KLAMAR

Feierte in Hochfilzen seinen einzigen Weltcupsieg: Johannes Kühn © AFP / JOE KLAMAR


Der 34-Jährige feierte auch zahlreiche Erfolge: 2021 holte er beim Sprint in Hochfilzen seinen ersten und einzigen Weltcupsieg. Zudem stieg er bei vier weiteren Einzelrennen aufs Podest. Mit der deutschen Staffel landete er sogar 15-mal (!) unter den Top 3 – darunter auch bei der letztjährigen Weltmeisterschaft in Lenzerheide. Es war Kühns erste Medaille bei einem Großereignis.

Kühn blickt glücklich zurück

„Ob ich immer zufrieden war? Natürlich nicht. Habe ich viele gute Ergebnisse verschossen? Bestimmt. Das ist Biathlon“, schreibt Kühn mit einem Augenzwinkern. „Trotzdem bin ich stolz und dankbar, es so weit gebracht zu haben und so viele Jahre auf internationaler Ebene dabei gewesen zu sein. Danke für die schöne Zeit.“ Darunter finden sich zahlreiche Gratulationen – unter anderem von Franziska Preuß, die ihre Karriere bekanntlich ebenfalls beendet hat.

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