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Lukas Hofer lief aufs Podest. © APA/afp / RADEK MICA

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Lukas Hofer lief aufs Podest. © APA/afp / RADEK MICA

Pünktlich vor Olympia: Lukas Hofer auf dem Podest!

Was für eine Ansage von Lukas Hofer. Knapp vier Jahre nach seinem letzten Podestplatz lief der Montaler am Donnerstag im kurzen Einzel von Nove Mesto (Tschechien) wieder unter die besten Drei. Rechtzeitig vor den Olympischen Spielen befindet sich der Routinier in Topform.

Schon vor einer Woche in Ruhpolding hatte der 36-Jährige mit zwei 13. Plätzen bewiesen, dass er wieder in der Weltklasse mitspielen kann. Den nächsten Beleg erbrachte er am Donnerstag in der tschechischen Biathlon-Hochburg Nove Mesto. Vor 16.000 frenetischen Fans räumte der Südtiroler im sogenannten kurzen Einzel über 15 Kilometer alle Scheiben ab und musste sich lediglich zwei Franzosen geschlagen geben.


Anders als bei einem gewöhnlichen Einzel, bei dem 20 Kilometer absolviert werden müssen und ein Strafschuss eine Minute kostet, werden beim kurzen Einzel nur 45 Sekunden pro Fehlschuss addiert. Bei wechselnden Windbedingungen agierte Hofer am Schießstand bedacht, mied das große Risiko (im Vergleich zum Sieger Eric Perrot verlor er 25 Sekunden am Schießstand) und wurde dafür belohnt: Zum zweiten Mal in der laufenden Saison brachte er die Null. Und erstmals seit dem März 2022, als er in der Verfolgung von Kontiolahti (Finnland) Dritter wurde, stand er wieder auf dem Podest.

Giacomel vergibt möglichen Sieg

Hofer, der auch in der Loipe mit der elften Laufzeit überzeugte, wusste nach der Zieldurchfahrt, wie viel seine Zeit wert war, und ließ sich zu einem breiten Lachen hinreißen. Nur Perrot und Emilien Jacquelin, die ebenfalls keine Scheibe stehen ließen, waren noch schneller. Seiner Freude tat das keinen Abbruch. Für den 24-jährigen Perrot war es der zweite Saisonsieg.

Das Podest: Emilien Jacquelin, Eric Perrot und Tommaso Giacomel. © APA/afp / RADEK MICA

Das Podest: Emilien Jacquelin, Eric Perrot und Tommaso Giacomel. © APA/afp / RADEK MICA


Lange befand sich auch Tommaso Giacomel auf Podestkurs. Der Gesamtweltcup-Führende aus dem Trentino, der die beste Laufzeit aufstellte, leistete sich beim letzten Schießen dann aber drei fatale Fehler und beendete das Rennen auf Rang zehn. In den Punkten landete auch Patrick Braunhofer, der sich mit drei Fehlern auf Platz 33 einreihte.

Kurzer Einzel in Nove Mesto:

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